Indikativ Präsens: Bettys Urenkel kleidet sein winziges Hostelzimmer in Bali mit Postkarten aus Seoul, Rio und Kapstadt aus, bis an der Wand kein Fleckchen mehr frei bleibt.
Indikativ Perfekt: Den kleinen Besprechungsraum, den er für seine Online-Stunden genutzt hat, hat der Deutschtrainer mit Fotos aus dem Schwarzwald und der Ostsee ausgegleidet.
Indikativ Präteritum: Als Anna ihre neue Wohnung in Basel bezog, kleidete sie das Kinderzimmer für Tim mit Berliner Stadtplänen und Rilke-Versen aus — er mochte es trotzdem nicht.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Globetrotter in das alte Gästezimmer im Brandenbutt Hotel einzog, hatte Betty es liebevoll mit Postkarten aus aller Welt ausgegleidet.
Indikativ Futur 1: Für sein nächstes Video wird Tim sein Airbnb in Sydney mit Postkarten und Manga-Seiten auskleiden, damit der Hintergrund nach echtem Berliner Chaos aussieht.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler irgendwann in Kapstadt sesshaft wird, wird er wohl jede gemietete Wand der Welt mit seinen Sammlerstücken ausgegleidet haben.
Konjunktiv I Präsens: Der Barista an der Ecke erzählt einem Stammgast, Tim bekleide sein ganzes Zimmer mit Postkarten und kleide jede kahle Wand damit aus, bevor er auch nur den Koffer aufmache.
Konjunktiv I Perfekt: Anna berichtet Betty am Telefon, ihr Sohn habe sein Arbeitszimmer in dem Bali-Hostel mit ausgerissenen Manga-Seiten und Rilke-Gedichten ausgegleidet.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald vermutet, der Influencer werde früher oder später auch die Innenwand seines Rucksacks mit Postkarten aus Goa und Rio auskleiden.
Konjunktiv I Futur 2: Laras Freundin schreibt aus Tibet, Tim werde seine künftige Wohnung in Seattle wohl schon am ersten Abend vollständig mit Postkarten ausgegleidet haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Deutschcoach länger als eine Woche am selben Ort bliebe, würde er jedes Zimmer sorgfältig mit Postkarten und Graphic-Novel-Seiten auskleiden.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim das enge Zimmer in Basel ordentlich mit seinen Berliner Erinnerungsstücken ausgegleidet, hätte er die Schweizer Ordnung vielleicht doch besser ertragen.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys großzügige Unterstützung würde der Postkartensammler sein Zimmer im Brandenbutt Hotel wohl nicht mit handverlesenen Drucken aus Ruanda und Tokio auskleiden können.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara nicht nach Tibet abgereist, würde Tim das kleine Appartement, das sie sich in Berlin vorgestellt hatten, gemeinsam mit ihr mit Fotos und Postkarten ausgegleidet haben.
Imperativ Präsens: »Kleidet euer Klassenzimmer ruhig mit einem Berlin-Calling-Filmplakat aus«, sagt der Coach zu seinen Schülern in Buenos Aires, »Hauptsache, ihr lernt dabei etwas.«
Partizip Perfekt: Mit Postkarten aus zwanzig Ländern ausgegleidet, wirkt Tims Zimmer im Hostel wie ein kleines Privatmuseum des Dauerwanderns.
Partizip Präsens: Sein temporäres Arbeitszimmer in Goa mit Postkarten und Rilke-Versen auskleidend, erklärt der Deutschtrainer seiner Schülerin aus Seoul ganz nebenbei, was das Wort »Heimweh« bedeutet.
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