Indikativ Präsens: Nach der Morgensession auf dem Surfbrett krampft Tim die linke Wade so heftig, dass der Barista im Café um die Ecke ihm einen heißen Matcha Latte als Hausmittel empfiehlt.
Indikativ Perfekt: Auf der Rückreise von Karneval in Rio hat dem Globetrotter die Schulter so stark gekrampft, dass er die schwere Postkartentasche kaum bis zur Gepäckausgabe schleppen konnte.
Indikativ Präteritum: Als Tim damals mit seiner Mutter Anna nach Basel zog, krampfte ihm der Magen vor Heimweh nach Berlin fast jede Nacht.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara ihn nach dem ersten Treffen stehen ließ, hatte dem armen Bettys Urenkel die Hand gekrampft, weil er ihr Café-Menü auf einer zerknitterten Postkarte aufgeschrieben hatte.
Indikativ Futur 1: Beim geplanten Skiausflug nach St. Moritz wird dem Deutschtrainer nach dem ersten Hang sicher die Oberschenkelmuskulatur krampfen — er ist schließlich eher Surfer als Skifahrer.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler die letzte Berggorilla-Karte aus Ruanda adressiert hat, wird ihm der Schreibarm mindestens einmal gekrampft haben.
Konjunktiv I Präsens: Der Arzt in Bali erklärt, dem erschöpften Surfenthusiasten aus Berlin krampfe die Wade regelmäßig, weil er zu wenig Magnesium zu sich nehme.
Konjunktiv I Perfekt: Anna berichtet Betty, Tims Hand habe während des langen Nacht-Streams für seinen Schüler in Sydney so stark gekrampft, dass er die Webcam ausgeschaltet habe.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald meint, dem Influencer werde nach der ungewohnt langen Wanderung jeder einzelne Zeh krampfen, spätestens am Lagerfeuer.
Konjunktiv I Futur 2: Betty vermutet, ihr Urenkel werde sich nach einer Woche Surfen in Kapstadt die Schultern so oft gekrampft haben, dass er endlich in ein Gym mit Massageangebot gehe.
Konjunktiv II Präteritum: Würde Tim wirklich jeden Morgen ordentlich dehnen statt direkt mit dem Proteinshake ins Gym zu stürmen, krampfte ihm die Wade auf dem Surfbrett deutlich seltener.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte die Nachteule mit dem Matcha Latte die Nacht vor dem Karneval in Rio wenigstens ein bisschen geschlafen, hätte ihm auf der Tanzfloß-Parade der Rücken nicht so erbärmlich gekrampft.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Rat, sich die Welt anzusehen, würde Tim ruhig am Schreibtisch sitzen und seine Muskeln würden ihm kaum mitten in Seoul beim Fotografieren krampfen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre der Berliner Coach damals in Basel geblieben statt durch die halbe Welt zu surfen, würde ihm bis heute wohl kaum je eine Muskel vor Erschöpfung gekrampft haben.
Imperativ Präsens: »Krampf nicht so mit dem Stift, wenn du die Postkarte aus Goa schreibst«, sagt Annas Stimme in Tims Kopf, so deutlich, als stünde sie neben ihm am Strand.
Partizip Perfekt: Die vom langen Surfen in Bali gekrampfte Wade ruht jetzt hochgelagert auf Tims Rucksack, während er Berlin Calling auf dem Laptop schaut und Rilke auf dem Nachttisch liegen lässt.
Partizip Präsens: Krampfend und trotzdem lachend schleppt der Vegetarier aus Neukölln seine schwere Postkartenkiste die Treppe zum Hostel in Buenos Aires hinauf und schwört sich, das nächste Mal weniger Karten zu kaufen.
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