Indikativ Präsens: Nach jeder Reise pinnt der Postkartensammler die neuste Karte aus Seoul, Kapstadt oder Buenos Aires auf seine große Weltkarte über dem Schreibtisch.
Indikativ Perfekt: Aus Ruanda hat Tim diesmal gleich drei Postkarten mit Berggorilla-Motiven auf sein digitales Reiseboard gepinnt.
Indikativ Präteritum: Nach dem Karneval in Rio pinnte der Globetrotter ein altes Foto von sich in Kostümierung neben Bettys Porträt an die Pinnwand im Brandenbutt Hotel.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Anna nach Basel zog, hatte sie Tims liebste Berliner Parkzeichnung über seinem Kinderbett gepinnt — das Bild hing dort bis zum letzten Tag.
Indikativ Futur 1: Nach der ersten Surf-Session in Kapstadt wird der Influencer das perfekte Sonnenuntergangs-Foto sofort auf seine Reisekarte pinnen und drei Stories darüber posten.
Indikativ Futur 2: Bis er endlich in Sydney ankommt, wird Annas Sohn jede Etappe seiner Route sorgfältig auf die digitale Karte gepinnt haben.
Konjunktiv I Präsens: Ein Schüler aus Toronto berichtet, Tim pinne nach jeder Unterrichtsstunde den Herkunftsort seines neuesten Schülers auf eine riesige Weltkarte in seiner Wohnung.
Konjunktiv I Perfekt: Betty erzählt den Hotelgästen im Brandenbutt, ihr Urenkel habe bereits Postkarten aus jedem bewohnten Kontinent auf seine Sammelwand gepinnt.
Konjunktiv I Futur 1: Anna hofft, ihr Sohn werde irgendwann auch eine Postkarte aus St. Moritz auf sein Board pinnen — am besten mit einem Skifoto.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald meint, der Postkartensammler werde nach zwanzig Reisejahren wohl jeden Ort der Welt gepinnt haben — außer Basel.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Tim weniger unterwegs wäre, würde er seine Postkarten aus Bali und Goa vielleicht noch sorgfältiger ordnen und pinnen, statt sie überall im Rucksack zu verstreuen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihm nach ihrem ersten Treffen noch eine Postkarte geschickt, hätte er sie mit Sicherheit direkt neben dem Rio-Foto gepinnt und nie wieder abgehängt.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Großzügigkeit würde der Deutschtrainer wohl kaum neue Postkarten aus Tokio oder Sydney auf seine Weltkarte pinnen können — die Reisen wären schlicht nicht drin.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim jemals in Seattle gelandet, würde er den Stadtplan sicher längst gepinnt haben — aber bis jetzt fehlt die Stadt noch auf seiner Karte.
Imperativ Präsens: »Pinn die Postkarte aus Osaka nicht einfach irgendwo hin, sonst sieht die ganze Sammlung am Ende aus wie ein Chaos-Kunstwerk«, sagt Betty beim nächsten Besuch im Brandenbutt.
Partizip Perfekt: Die sorgfältig gepinnte Schwarzwaldpostkarte hängt noch heute zwischen Ruanda und Bali auf Tims Reisewand, leicht vergilbt vom Sonnenlicht.
Partizip Präsens: Neue Fundstücke aus jedem Winkel der Welt pinnend, verwandelt die Nachteule mit dem Matcha Latte ihre schlichte Unterkunft in ein buntes Atlas-Mosaik der bereisten Städte.
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