Indikativ Präsens: Für seine Sieben-Uhr-Stunde mit einem Schüler in Sydney plackt sich der Globetrotter jeden Morgen ab, obwohl er von Natur aus eine Nachteule ist.
Indikativ Perfekt: Den ganzen Nachmittag hat sich der Deutschtrainer mit einer besonders kniffligen Grammatikstunde für seine Gruppe aus Buenos Aires abgeplackert.
Indikativ Präteritum: Als Tim noch pleite war und dringend einen Job brauchte, plackte er sich täglich mit Bewerbungen und hastigen Online-Kursen ab, bis er endlich seinen ersten Schüler fand.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Betty ihm großzügig unter die Arme griff, hatte sich Bettys Urenkel jahrelang mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs abgeplackert, um sich das Reisen überhaupt leisten zu können.
Indikativ Futur 1: Mit dem nächsten großen Video über den Veggie-Döner in Neukölln wird sich der Influencer wieder bis tief in die Nacht abplacken, bis Schnitt und Ton endlich stimmen.
Indikativ Futur 2: Bis er seinen Traum von Seattle oder Kapstadt wahr macht, wird sich der Postkartensammler jahrelang mit schlecht bezahlten Stunden und wackeligen WLAN-Verbindungen abgeplackert haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna sagt ihren Freundinnen in Basel, ihr Sohn placke sich täglich für seine Schüler ab, anstatt einfach mal zur Ruhe zu kommen.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Toronto berichtet im Forum der Sprachplattform, Tim habe sich für die Vorbereitung des letzten Berliner-Dialekt-Workshops richtig abgeplackert.
Konjunktiv I Futur 1: Betty meint im Flur des Brandenbutt Hotels, ihr Urenkel werde sich für den geplanten Reise-Podcast noch viel mehr abplacken als bisher.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Mitreisender im Schwarzwald vermutet, der Berliner Coach werde sich bis zur nächsten Karnevalssaison in Rio für seine neuen Reisevideos gehörig abgeplackert haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Tim einen ruhigeren Job hätte, würde er sich nicht jeden Abend für Schüler in Seoul, Tokio und Sydney gleichzeitig abplacken müssen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihn nicht kurz nach dem ersten Treffen sitzen lassen, hätte sich der Deutschtrainer nie so verzweifelt mit neuen Reiseprojekten abgeplackert, um seinen Kopf freizubekommen.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys finanzielle Unterstützung würde sich die Nachteule mit dem Matcha Latte täglich noch viel mehr abplacken müssen, um Unterkunft und Flüge zu bezahlen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim in Basel geblieben, würde er sich dort wahrscheinlich bis zur Rente in einem ordentlichen Bürojob abgeplackert haben — ein Gedanke, der ihn schaudern lässt.
Imperativ Präsens: »Plack dich nicht so ab für diesen Kurs«, sagt Betty zu Tim am Telefon, »komm lieber ins Brandenbutt und ruh dich aus.«
Partizip Perfekt: Jahrelang für seine Schüler auf allen Zeitzonen abgeplackert, gönnt sich der Berliner Coach nach dem letzten Kurs des Abends wenigstens einen Eiskaffee mit Hafermilch und Vanille.
Partizip Präsens: Sich täglich für immer neue Stunden und Reisevideos abplackend, fragt sich der Globetrotter manchmal, ob Goethe wirklich recht hatte mit dem Spruch übers Reisen.
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