Die Satzstellung auf Deutsch
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Die Satzstellung
Zur Erinnerung: Ein Satz besteht normalerweise aus Subjekt + Verb + Objekt.
Sigi kauft ein Ticket.
Die Satzstellung ist recht flexibel und folgt folgenden Grundregeln:
- Das konjugierte Verb steht an der 2. Position, jedoch können das Subjekt und das Objekt die Position tauschen ohne den Sinn des Satzes zu verändern:
Der Mann trinkt den Kaffee. = Den Kaffee trinkt der Mann.
Die Suppe schmeckt dem Gast. = Dem Gast schmeckt die Suppe.
- Orts- oder Zeitangaben können ebenfalls auf der 1. Position stehen. Der Satz folgt dann folgender Struktur: Orts-/Zeitangabe + Verb + Subjekt + Ergänzung.
Im Hotel arbeiten viele Menschen.
Gestern hat Anna ihren Sohn angerufen.
- Der Infinitiv und das Partizip II stehen am Ende des Satzes.
Dem Gast hat sie die Schlüssel gegeben.
Den Film möchte ich sehen.
Hinweis: Im Deutschen kann das Objekt am Satzanfang stehen, da wir dank der Fälle wissen, ob ein Wort als Subjekt Nominativ oder Objekt (Akkusativ Dativ Genitiv) verwendet wird:
Den Anruf ignoriere ich. = Ich ignoriere den Anruf.
Ergänzen Sie die folgenden Sätze.
Ergänzen Sie die folgenden Sätze.
Ein Gast steht an der Rezeption. Wenn der Satz mit dem Subjekt (ein Gast) beginnt, folgen darauf das Verb (steht) und die Ergänzung (an der Rezeption). Beispiele: Ein Auto parkt in der Straße; In der Straße parkt ein Auto.
Heute scheint die Sonne. Wenn ein Satz mit einer Zeitangabe (hier heute) beginnt, folgen darauf das Verb (scheint) und dann erst das Subjekt (die Sonne). Beispiele: Gestern war ich im Kino; Heute schlafen wir im Hotel.
Gestern wollten wir ins Kino gehen. Wenn an erster Stelle eine Zeitangabe wie gestern steht, folgen darauf das konjugierte Verb (wollten) vor dem Subjekt (wir) und der Ortsangabe. Das zweite Verb im Infinitiv (gehen) steht am Satzende. Beispiel: Morgen geht Caroline im Supermarkt einkaufen.
Formulieren Sie die folgenden Sätze um.
Formulieren Sie die folgenden Sätze um.
Den Salat esse ich. Wenn der Satz mit dem Objekt (den Salat) beginnt, folgen darauf das konjugierte Verb (esse) und das Subjekt (ich). Beispiel: Die Frage beantwortet er.
Dem Gast hat sie geantwortet. Wenn der Satz mit dem Objekt (dem Gast) beginnt, folgt darauf das konjugierte Verb (hat) und das Subjekt (sie). Das Partizip II (geantwortet) steht am Satzende. Beispiel: Dem Verkäufer hat die Kundin gefallen; Die Kundin hat dem Verkäufer gefallen.
Morgen fahre ich zu euch bedeutet, dass man den Tag betonen möchte. Wenn der Satz mit der Zeitangabe (morgen) beginnt, folgen darauf das konjugierte Verb (fahre), das Subjekt (ich) und die Ortsangabe (zu euch). Beispiele: Am Sonntag gehe ich ins Schwimmbad; Ins Schwimmbad gehe ich am Sonntag.
Ergänzen Sie die Sätze.
Ergänzen Sie die Sätze.
Die Katzen haben wir schon gefüttert. Wenn der Satz mit dem Objekt (die Katzen) beginnt, folgt darauf das konjugierte Verb (haben) und das Subjekt (wir). Das Partizip II (gefüttert) steht am Satzende. Beispiele: Die Anzeige habe ich gesehen; Ich habe die Anzeige gesehen.
Wir werden morgen nach Heidelberg fahren. Wenn der Satz mit dem Subjekt (wir) beginnt, folgt das konjugierte Verb (hier: werde), die Ortsangabe (nach Heidelberg) und am Schluss der Infinitiv (fahren). Beispiele: Ihr müsst nach Hause gehen.
Gestern sind wir in den Park gegangen. Wenn der Satz mit einer Zeitangabe wie gestern beginnt, folgen das konjugierte Verb (sind), das Subjekt (wir), die Ortsangabe und das Partizip II (gegangen) am Satzende. Beispiel: Letztes Jahr sind wir durch den Park spaziert.
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