📚 Englische Grammatik: Wichtigsten Regeln und Erläuterungen - Gymglish

In diesem Artikel finden Sie einen Überblick über die englische Grammatik mit Erläuterungen, Zeitformen und Adjektiven. Die Grammatik ist für das Verständnis einer Sprache entscheidend. Testen Sie gratis Ihr Niveau und lernen Sie mit Gymglish die englische Grammatik und die wichtigsten Zeitformen der Verben! Unser Angebot umfasst Übungen, Erläuterungen und erfahrene Prüfer.

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Die wichtigsten englischen Zeitformen

  • Simple present
  • Simple past
  • Simple future
  • You’re oder your / they’re oder their?
  • Much oder many / few oder less?
  • Who’s oder whose?
  • Die Satzstruktur von if-Sätzen
  • Das Present Progressive oder Present Continuous
  • Die Modalverb im Englischen

Die wichtigsten englischen Grammatikregeln

Wer Englisch lernen möchte, wird früher oder später nicht um die englische Grammatik herumkommen. Da Sie das aber nicht davon abhalten soll, die englische Sprache (wieder) zu entdecken, finden Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Grammatikregeln mit anschaulichen Beispielen.

Die wichtigsten englischen Zeitformen

Um in einer Sprache fließend kommunizieren zu können, sollte man die drei Zeitformen beherrschen: die Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft. Folgend finden Sie die drei wichtigsten englischen Zeiten, sowie Informationen über unregelmäßige Verben und Tipps zum Lernen.


Simple present (Gegenwart)

Die mit Abstand wichtigste englische Zeitform ist das Simple Present, die englische Gegenwart. Man verwendet das Simple Present für wiederholte und regelmäßige Handlungen, allgemeine Aussagen, feststehende Handlungen (Fahrpläne, Termine) und Anweisungen.

Das Simple Present entspricht dem deutschen Präsens und wird mit dem Infinitiv des Verbs gebildet. Die Konjugation des Verbs ist daher ganz einfach, wobei die einzige Schwierigkeit die 3. Person Singular ist, bei der es eine kleine Abänderung der Konjugation gibt.


3rd Person -s

Bei der 3. Person Singular he/ she/ it wird ein -s an den Infinitiv angehängt. Bei Verben, die im Infinitiv auf -y enden, lautet die Endung -ies: Das Wort fly wird dann etwa zu flies.

Eine praktische Eselsbrücke im Deutschen ist: He, she it, das -s kommt mit!

Unregelmäßigen Verben in der englischen Gegenwart sind be, do, have und go.


Regular Irregular
I talk I cry I am I have
you talk you cry you are you have
he/ she/ it talks he/ she/ it cries he/ she/ it is he/ she/ it have
we talk we cry we are we have
you talk you cry you are you have
they talk they cry they are they have

Sollten Sie noch mehr über Zeitformen der Gegenwart erfahren wollen, lesen Sie doch unseren Artikel über Present Continuous!


Simple Past

Die wichtigste Vergangenheitsform im Englischen ist das Simple Past. Man verwendet das Simple Past für das Erzählen von Geschichten, (aufeinanderfolgende) abgeschlossene Handlungen und die Unterbrechung einer andauernden Handlung in der Vergangenheit.

Die folgenden Signalwörter helfen Ihnen zu erkennen, dass man hier die Zeitform Simple Past braucht: yesterday, the other day, last week / month / year / time, an hour / a week / a month ago oder in 2002.

Regelmäßige Verben bilden das Simple Past, indem man ein -ed an den Infinitiv anhängt. Bei Verben, die im Infinitiv auf -y enden, lautet die Endung dann -ied. Es gibt auch eine ganze Reihe unregelmäßiger Verben (irregular verbs), von denen man die häufigsten am besten auswendig lernen sollte.


Regular Irregular
I talked I cried I was I had
you talked you cried you were you had
he/ she/ it talked he/ she/ it cried he/ she/ it was he/ she/ it had
we talked we cried we were we had
you talked you cried you were you had
they talked they cried they were they had

Sollten Sie noch mehr über Zeitformen der Vergangenheit erfahren wollen, lesen Sie doch unseren Artikel über Present Perfect!


Simple future

Die wichtigste Zukunftsform im Englischen ist die Simple Future, oft auch Will-Future genannt. Man verwendet das Simple Future für unabwendbare Ereignisse in der Zukunft, Vorhersagen und Vermutungen über die Zukunft, Versprechungen und Drohungen, spontane Entscheidungen und nach If-clauses (Conditional I). Signalwörter für das Will-Future sind zum Beispiel maybe, perhaps oder probably. Auch Verben, die eine Wahrscheinlichkeit ausdrücken (think, suppose etc.) deuten auf das Will-Future hin.

Das Simple Future wird gebildet, indem das Hilfsverb will und der Infinitiv eines Verbs (ohne to) zusammengesetzt werden. Im alltagssprachlichen Gebrauch wird häufig die Kurzform bestehend aus ‘ll und dem Infinitiv genutzt. Es gibt keine unregelmäßigen Verben.


Regular Irregular
I will talk I'll cry I will be I'll have
you will talk you'll cry you will be you'll have
he/ she/ it will talk he/ she/ it will cry he/ she/ it will be he/ she/ it will have
we will talk we'll cry we will be we'll have
you will talk you'll cry you will be you'll have
they will talk they'll cry they will be they'll have

Sollten Sie noch mehr über Zeitformen der Zukunft erfahren wollen, lesen Sie doch unseren Artikel über Going-to-future!

Neben den wichtigsten Zeitformen gibt es auch noch ein paar weitere kleine, aber feine Unterschiede, die man im Englischen unbedingt beachten sollte. Spätestens dann, wenn Sie das nächste Mal eine E-Mail in Englisch verfassen, werden Sie uns dafür danken, dass wir Ihnen den Unterschied zwischen diesen ähnlich klingenden Wörtern erklärt haben!


You’re oder your / they’re oder their?

You’re ist die Abkürzung von you are (du bist), während your ein Possessivpronomen ist und „deine/r/s” bedeutet. Auf your folgt stets ein Nomen.

Beispiel 1: You’re my best friend. (Du bist mein bester Freund.)

Beispiel 2: Does your sister still play the piano? (Spielt deine Schwester noch Klavier?)

Dasselbe gilt für they’re und their: They’re ist die Abkürzung von they are (sie sind), während their ein Possessivpronomen ist und „ihr” bedeutet. Auf their folgt stets ein Nomen.

Beispiel 1: They’re not at home. (Sie sind nicht zu Hause.)

Beispiel 2: Their new dog is so annoying! He barks all the time! (Ihr neuer Hund ist so nervig! Er bellt die ganze Zeit!)


Much oder many / few oder less?

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist im Englischen zwischen den Mengenbezeichnungen few oder less und much oder many festzustellen.

Obwohl much und many im Deutschen beide mit „viel” übersetzt werden können, gibt es einen Unterschied in der Verwendung: Much steht vor nicht zählbaren Nomen, während many immer vor zählbaren Nomen steht.

Beispiel 1: I don't have much time, and you don't have much money. (Ich habe nicht viel Zeit und du hast nicht viel Geld.)

Beispiel 2: We have many friends who live in many different countries. (Wir haben viele Freunde, die in vielen verschiedenen Ländern leben.)

Die Mengenbezeichnung few (wenig) wird für zählbare Nomen verwendet, während less (weniger) einen Vergleich im Komparativ einleitet. Few ist übrigens das Gegenteil von much und many.

Beispiel 1: There are few people on the beach today. (Heute sind wenige Leute am Strand.)

Beispiel 2: The red dress costs less than the black one. (Das rote Kleid kostet weniger als das Schwarze.)


Who's oder whose?

Ähnlich wie bereits bei you’re und they’re stellt who’s die Abkürzung von who is (wer ist) dar. Whose hingegen ist ein englisches Fragewort und bedeutet „wessen”.

Beispiel 1: Who’s in the garden? (Wer ist im Garten?)

Beispiel 2: Whose jeans are those? (Wessen Jeanshose ist das?)


Die Satzstruktzur von if-Sätzen

Der if-Satz im Englischen besteht grundsätzlich immer aus einem Haupt- und einem Nebensatz, wo bei der Nebensatz eine Bedingung zum Ausdruck bringt, an die der Wahrheitsgehalt des Hauptsatzes geknüpft ist, nach dem Schema „wenn ..., dann ...“. Darüber hinaus kann auch eine Unabhängigkeit von einer Bedingung ausgedrückt werden, im Sinne von „selbst wenn ..., dann ...“ oder „auch wenn ..., dann ...“.

Beispiel 1: If the sun is shining tomorrow, we will go to the beach. (Wenn morgen die Sonne scheint, gehen wir an den Strand.)

Beispiel 2: If the sun refused to shine, I would still be loving you. (Auch wenn die Sonne nicht scheinen sollte, würde ich dich immer noch lieben.)


Das Present Progressive oder Present Continuous

Das Present progressive wird aus dem Hilfsverb to be in Kombination mit dem Infinitiv eines Verbs gebildet, an den die Endung -ing angehängt wird. Mit dieser Form wird eine gegenwärtig stattfindende, kontinuierliche Handlung beschrieben.

Beispiel 1: It’s raining. (Es regnet.)

Beispiel 2: Could you please wait outside while I’m cleaning the hall? (Könntest du bitte draußen warten, während ich den Flur putze?)


Die Modalverben im Englischen

Das Englische kennt grundsätzlich fünf Modalverben:

  • can/could (können)
  • may/might (dürfen)
  • must (müssen)
  • shall/should (sollen)
  • will/would (werden)

Can/could

Can wird in der Regel verwendet, um eine Fähigkeit zum Ausdruck zu bringen.

Beispiel 1:I can ride a bike. (Ich kann Fahrrad fahren.)

Beispiel 2:I wish I could ride a bike. (Ich wünschte, ich könnte Fahrrad fahren.)


May/might

Mit may oder might wird im Englischen eine Möglichkeit oder Erlaubnis formuliert.

Beispiel 1: : The kids may go to the beach. (Die Kinder dürfen an den Strand gehen.)

Beispiel 2: You might be right. (Du könntest recht haben.)


Must

Das Modalverb must dient dazu, eine Notwendigkeit oder Verpflichtung auszudrücken. Auch um eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit nahezulegen, kann das Verb must verwendet werden.

Beispiel 1: : I really must leave today. (Ich muss heute wirklich weg.)

Beispiel 2: It must have been difficult to learn German. (Es muss schwierig gewesen sein, Deutsch zu lernen.)


Shall/should

Ähnlich wie das deutsche Modalverb „sollen“ bringt shall eine Verpflichtung oder Erwartung zum Audruck. In Fragen wird auch um eine Entscheidung bezüglich einer Handlungsmöglichkeit gebeten.

Beispiel 1: : We should ask someone for help. (Wir sollten jemanden um Hilfe bitten.)

Beispiel 2: Shall we go to John’s party? (Sollen wir zu Johns Party gehen?)


Will/would

Das Modalverb will kommt recht vielseitig zum Einsatz. So zum Beispiel für Vermutungen, Gewohnheiten, Bitten, Aufforderungen oder auch eine plötzliche Entschlossenheit.

Beispiel 1: : That will be mom coming home. (Das ist sicher Mama, die nach Hause kommt.)

Beispiel 2: Would you please help me? (Würdest du mir bitte helfen?)


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Grammatikregeln nach Kategorien

Hier finden Sie die wichtigsten englischen Grammatikregeln, die für das Erlernen der englischen Sprache unerlässlich sind. Zu jeder Grammatikregel finden Sie Beispiele, die die Verwendung erklären. Um mehr über eine bestimmte Grammatikform zu erfahren, können Sie direkt auf die unten stehende Kategorie klicken. Schauen Sie auch gern in unsere Erläuterungen zu unregelmäßigen Verben.

Liste der Grammatikregeln nach Kategorien:


Hilfs- und Modalwörter

Im Englischen gibt es drei Hilfsverben: do, be and have. Damit werden die Negativ- und Fragenformen ausgedrückt und die verschiedenen Zeiten gebildet.

Modalverben verwendet man hingegen für Folgendes: Erlaubnis, Pflicht, Fähigkeit, Rat, Möglichkeit ...

Hinweis: "need" wird auch modal verwendet, dies ist viel weniger verbreitet.

Konjugation

Hier finden Sie einige Regeln der englischen Grammatik, mit denen Sie die Feinheiten zwischen den einzelnen Zeitformen verstehen lernen. Die Konjugation wird dank Gymglish zum Kinderspiel!

Verben

Unregelmäßige Verben, regelmäßige Verben ... Partikelverben ... Mit diesen Leitfäden werden Sie ihre Bedeutung verstehen.

Adjektive

Superlativ oder Komparativ: Wie und wann werden sie verwendet?

Werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel „Die 50+ meistverwendeten Adjektive: Eine Liste mit den wichtigsten englischen Adjektiven“.

Formen

Artikel und Pronomen

Adverbien und Konjunktionen

Präpositionen

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