Verben mit Akkusativ auf Deutsch

Das Verständnis der Grammatik ist für das Verständnis einer Sprache entscheidend.
Deutsche Grammatik-Tipps mit Wunderbla. Wollen Sie online Deutsch lernen? Testen Sie einfach gratis unsere Deutschkurse.

Testen Sie Ihr Deutsch-Niveau Kostenlos und unverbindlich
4,7 im App Store, Play Store und auf Trustpilot. Mehr als 8 Millionen Lernende

Verben mit Akkusativ

Einige Verben werden mit Akkusativ Akkusativ, mit Dativ Dativ, oder mit beiden Fällen, gebraucht. Das Verb bestimmt, welcher Fall gebraucht wird.

Ein Apfel: Ich esse + ein Apfel. → Ich esse einen Apfel.

Folgende Verben werden mit Akkusativ gebraucht:

brauchen, haben, kochen, mögen, essen, trinken, kaufen, nehmen, sehen, leiten

ein Kaffee → Anna trinkt einen Kaffee.

das Buch → Ich lese das Buch.

keine Wohnung Wir kaufen keine Wohnung.

Das sind die Endungen der Artikel im Akkusativ:

Nominativ Akkusativ
maskulin en
neutrum
feminin e e
Plural e e

Übung 1

Wählen Sie den passenden Artikel aus.

Kaufst du Tomaten? (Plural)

Sigi putzt Pool täglich. (maskulin)

Möchtest du Kaffee trinken? (maskulin)


Wählen Sie den passenden Artikel aus.

Kaufst du die 1 Tomaten? (Plural)

Sigi putzt den 2 Pool täglich. (maskulin)

Möchtest du einen 3 Kaffee trinken? (maskulin)

1 die: Kaufst du die Tomaten? Tomaten ist ein Nomen im Plural, daher benutzen wir im Akkusativ Akk.-Endungen den Artikel die. Beispiel: Ich sehe die Berge.
1 den: Den benutzen wir im Akkusativ Akk.-Endungen vor maskulinen Nomen. Beispiel: Ich bin den ganzen Tag müde.
1 der: Der wird nie im Akkusativ verwendet. Bei Verben im Plural benutzt man der nur im Genitiv Genitiv. Beispiel: Die Farbe der Tomaten ist verlockend.
2 den: Sigi putzt den Pool täglich. Wir benutzen den vor maskulinen Nomen im Akkusativ Akk.-Endungen . Beispiel: Ich mache den Abwasch später.
2 dem: Dem ist Dativ Dat.-Endungen . Beispiel: Magda gibt dem Gast den Schlüssel.
2 der: Wir benutzen der vor maskulinen Nomen im Nominativ Nominativ. Beispiel: Der Käse ist schlecht!
3 einen: Möchtest du einen Kaffee trinken? Einen benutzen wir vor maskulinen Nomen im Akkusativ Akk.-Endungen. Beispiel: Ich hätte gerne einen Hund!
3 einem: Einem steht vor maskulinen Nomen im Dativ Dat.-Endungen. Beispiel: Sigi bringt einem Gast die Koffer.
3 ein: Wir benutzen ein für Maskulin- und Neutrum-Nomen im Nominativ Nominativ. Beispiel: Da kommt ein Hund.
Übung 2

Ergänzen Sie die Sätze mit der richtigen Form im Akkusativ.

Beispiel: Er schreibt + der Brief. (maskulin) → Er schreibt den Brief.

Anna isst + kein Fleisch. (neutrum) → Anna isst Fleisch.

Sigi braucht + eine Pause. (feminin) → Sigi braucht Pause.

Gib mir + dein Schlüssel. (maskulin) → Gib mir Schlüssel.


Ergänzen Sie die Sätze mit der richtigen Form im Akkusativ.

Beispiel: Er schreibt + der Brief. (maskulin) → Er schreibt den Brief.

Anna isst + kein Fleisch. (neutrum) → Anna isst kein 1 Fleisch.

Sigi braucht + eine Pause. (feminin) → Sigi braucht eine 2 Pause.

Gib mir + dein Schlüssel. (maskulin) → Gib mir deinen 3 Schlüssel.

1 kein: Anna isst kein Fleisch. Vor einem Neutrum-Nomen (das Fleisch) bleibt kein unverändert Negationsartikel. Beispiel: Nachts bekomme ich kein Auge zu.
2 eine: Sigi braucht eine Pause. Eine ist im Nominativ und Akkusativ gleich Unbestimmter artikel. Beispiel: Eine Freundin ruft mich an. (Nominativ); Ich rufe eine Freundin an. (Akkusativ)
3 deinen: Gib mir deinen Schlüssel. Man verwendet deinen vor maskulinen Nomen (der Schlüssel) im Akkusativ Possessivartikel Akkusativ. Beispiel: Ich sehe deinen Vater.
Übung 3

Ergänzen Sie die Sätze je nach Verb.

Ich habe Giraffe als Haustier. (feminin)

Wir möchten Glas Wein. (neutrum)

Das ist Bruder. (maskulin)


Ergänzen Sie die Sätze je nach Verb.

Ich habe eine 1 Giraffe als Haustier. (feminin)

Wir möchten ein 2 Glas Wein. (neutrum)

Das ist mein 3 Bruder. (maskulin)

1 eine: Ich habe eine Giraffe als Haustier. Eine verwenden wir vor femininen Nomen (die Giraffe) und zwar im Nominativ und im Akkusativ Unbestimmter artikel. Beispiel: Bitte erzähle mir eine Geschichte.
1 ein: Ein verwendet man vor Neutrum-Nomen und maskulinen Nomen im Nominativ und nicht vor femininen Nomen Unbestimmter artikel. Beispiel: Ich möchte ein Haus.
1 einen: Einen benutzt man vor maskulinen Nomen im Akkusativ Unbestimmter artikel. Beispiel: Ich möchte einen Kater.
2 ein: Wir möchten ein Glas Wein. Ein ist hier der Akkusativ des Neutrum-Nomens Glas Unbestimmter artikel, das Objekt des Satzes. Beispiel: Ich möchte ein Haus.
2 einen: Einen steht vor maskulinen Nomen im Akkusativ Unbestimmter artikel. Beispiel: Wir möchten einen Kuchen.
2 eine: Eine steht vor femininen Nomen Unbestimmter artikel. Beispiel: Wir möchten eine Pizza.
3 mein: Das ist mein Bruder. Nach ist steht der Nominativ Nominativ. Der Nominativ eines maskulinen Nomens (der Bruder) lautet mein Possessivartikel Nominativ. Beispiel: Der Hund ist mein Freund.
3 meine: Meine steht vor femininen Nomen oder Nomen im Plural Possessivartikel Nominativ. Beispiel: Das ist meine Schwester. (feminin); Das sind meine Brüder. (Plural)
3 meinen: Meinen ist der Akkusativ für maskuline Nomen Possessivartikel Akkusativ. Das Verb ist verlangt aber den Nominativ Nominativ und nicht den Akkusativ Akkusativ. Beispiel: Dein Bruder ist auch mein Bruder. (Nominativ) ↔ Dein Bruder kennt meinen Bruder. (Akkusativ)

Haben Sie noch Probleme mit ‚Verben mit Akkusativ‘? Verbessern Sie Ihr Deutsch mit Wunderbla - testen Sie unsere Deutschlektionen jetzt kostenlos und erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung Ihres Sprachniveaus!

Was unsere User sagen:

Fortschritt

         

Gymglish hat mir geholfen, meine mündliche und schriftliche Ausdrucksweise zu verbessern. Eine tägliche Routine, die ich um nichts in der Welt verpassen würde!

Innovativ

         

Ich liebe Ihre innovative Methode, mit der man eine Deutsch lernen und gleichzeitig Spaß haben kann!

Einzigartig

         

Ihre Methode ist einzigartig! Ihre Kurse haben mir geholfen, Fortschritte zu machen und mein Selbstvertrauen während meiner Aufenthalte im Ausland zu stärken...

Vergnügen

         

Ich genieße es, meine Deutschkurs online zu machen. Etwa zehn Minuten pro Tag reichen aus... Danke!

Weitere Erfahrungsberichte.

Erfahren Sie mehr über andere Grammatikregeln. Verbessern Sie Ihr Deutsch weiter und testen Sie Wunderbla, unsere Deutschkurse.