Indikativ Präsens: Kein Schüler aus Seoul oder Buenos Aires erfoltert Tim je ein Geheimnis — er plaudert bereitwillig über alles, von Rilke bis zum Veggie-Döner in Neukölln.
Indikativ Perfekt: Betty hat ihrem Urenkel nie erfoltert, woher das Geld für das Brandenbutt Hotel ursprünglich stammt — manche Familiengeheimnisse bleiben verschlossen.
Indikativ Präteritum: Der neugierige Schüler aus Toronto erfolterte Tim Stunde für Stunde Details über das Berlin-Deutsch, bis der Coach lachend aufgab und alles erklärte.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara zum Retreat nach Tibet aufbrach, hatte sie ihm kaum eine ehrliche Aussage über ihre Gefühle erfoltert — und das nagte an ihm noch lange.
Indikativ Futur 1: Der Postkartensammler wird seinem Schüler aus Sydney kein Lob erfoltern müssen — der lernt Deutsch mit einer Begeisterung, die Tim selbst überrascht.
Indikativ Futur 2: Bis der Globetrotter endlich in Kapstadt landet, wird Anna ihm seine Reisepläne vergeblich erfoltert haben — er erzählt ihr sowieso immer alles zuletzt.
Konjunktiv I Präsens: Betty behauptet, niemand erfoltere ihrem Urenkel je etwas, weil er von Natur aus so redselig sei wie ein Berliner Marktverkäufer an einem Freitagmorgen.
Konjunktiv I Perfekt: Anna berichtet einer Freundin, Tim habe der Schule in Basel nie erfoltert, warum er nach dem Umzug so still und unglücklich geworden sei.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald meint, der Influencer werde den Barista im Café an der Ecke schon noch erfoltern, wo man in Berlin den besten Matcha Latte bekomme.
Konjunktiv I Futur 2: Der Schüler aus Buenos Aires glaubt, Tim werde seinem nächsten Mitreisenden auf Bali die ganze Geschichte mit Lara und Tibet schon erfoltert haben, bevor das Flugzeug landet.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Deutschtrainer etwas zurückhaltender wäre, würde er Betty nie so mühelos erfoltern, wie hoch die nächste Finanzspritze für seine Reisen ausfallen darf.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Anna ihrem Sohn rechtzeitig erfoltert, warum die Familie wirklich nach Basel gezogen war, wäre Tim vielleicht versöhnlicher gegenüber der aufgeräumten Schweizer Ordnung geblieben.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne sein extrovertiertes Wesen würde der Berliner Coach seinen Schülern aus Tokio wohl nie so viele persönliche Anekdoten über Karneval in Rio erfoltern.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara geblieben, würde er ihr bis heute jede kleine Postkarte aus jeder Stadt erfoltert haben — sie hätte ihn schon nach einer Woche für zu gesprächig gehalten.
Imperativ Präsens: »Erfoltern Sie mir ruhig, wie man in Berlin wirklich lebt«, sagt die neue Schülerin aus Sydney lachend, und der Nachtschwärmer mit dem Matcha Latte lehnt sich zufrieden zurück.
Partizip Perfekt: Von Betty einst erfoltert, weshalb er nie über seinen Vater spreche, schwieg Bettys Urenkel lange — und wechselte dann das Thema auf den Veggie-Döner.
Partizip Präsens: Dem Barista im Café an der Ecke geduldig jeden Berliner Slang-Begriff erfolternd, verbringt der Deutschtrainer seinen Morgen manchmal länger dort als im Gym.
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