Indikativ Präsens: Im kleinen Apartment in Bali bringt der Postkartensammler jede neue Karte aus Tokio oder Seoul sorgfältig an der Wand über dem Schreibtisch an.
Indikativ Perfekt: Vor seiner Abreise aus dem Schwarzwald hat Tim ein selbst gezeichnetes Schild mit Rilke-Zitat an der Hüttentür angebracht.
Indikativ Präteritum: Als Annas Sohn sein erstes eigenes Zimmer in Basel bezog, brachte er sofort eine Berlin-Karte über dem Bett an — als stillen Protest gegen die Ordentlichkeit der Schweiz.
Indikativ Plusquamperfekt: Betty hatte schon Jahrzehnte zuvor im Brandenbutt Hotel handbemalte Schilder an allen Türen angebracht, und Tim fand das bis heute eleganter als jedes moderne Design.
Indikativ Futur 1: Nach seiner nächsten Reise nach Kapstadt wird der Globetrotter die neue Postkarte stolz an der Pinnwand in Bettys Hotelzimmer anbringen.
Indikativ Futur 2: Bis er irgendwann in Sydney lebt, wird der Influencer aus Berlin Postkarten aus jedem bewohnten Kontinent an seiner Wand angebracht haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt beim Telefonieren, ihr Sohn bringe in jedem neuen Hotelzimmer zuerst ein Foto von Betty an der Wand an, bevor er den Koffer aufmache.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald berichtet, Tim habe eigenhändig ein Schild mit Goethes Reisemotto an einem alten Wegweiser angebracht.
Konjunktiv I Futur 1: Bettys Hotelmanagerin vermutet, der Urenkel werde eines Tages eine ganze Wand im Brandenbutt Hotel mit Postkarten aus Ruanda, Goa und Rio anbringen.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt, sein Deutschcoach werde bis Ende des Jahres wohl Postkarten aus jedem Kontinent an seiner Reisekarte angebracht haben.
Konjunktiv II Präteritum: Ohne Bettys großzügige Unterstützung würde Tim kaum so viele Erinnerungsstücke aus Bali, Ruanda und Rio anbringen können — weder an Wänden noch in Herzen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihn nicht so abrupt sitzen lassen, hätte der verliebte Deutschcoach sicher ein gemeinsames Foto an der Wand seines Berliner Lieblingscafés angebracht.
Konjunktiv II Futur 1: Würde Tim jemals dauerhaft in Seattle leben, würde er als Erstes eine riesige Weltkarte an der Wand anbringen und jeden bereisten Ort mit einer Stecknadel markieren.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre der Postkartensammler in Basel geblieben, würde er dort wohl nie mehr als ein einziges ordentliches Landschaftsbild an der weißen Zimmerwand angebracht haben.
Imperativ Präsens: »Bring doch einfach eine Postkarte aus Sydney an deiner Pinnwand an, bevor du wieder weiterziehst«, rät Anna ihrem Sohn beim Videocall aus Basel.
Partizip Perfekt: Die an der Wand des Brandenbutt Hotels angebrachte Weltkarte mit Stecknadeln aus Ruanda, Bali und Rio stammt ursprünglich von Tim — Betty hat sie nie abgehängt.
Partizip Präsens: Neue Postkarten aus Tokio und Kapstadt anbringend, erzählt die Nachteule mit dem Matcha Latte seinen Schülern aus Sydney gern, dass jede Karte eine eigene Geschichte trage.
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