Indikativ Präsens: Im kleinen Kühlschrank seiner Airbnb-Unterkunft in Bali faulen die Mangoschnitze an, die der Globetrotter gestern noch enthusiastisch gekauft und dann völlig vergessen hat.
Indikativ Perfekt: Die Bananen auf Tims Surfbrett-Tasche sind auf dem Weg vom Markt in Goa bis zum Strand leider schon leicht angefault.
Indikativ Präteritum: In der Wohnung des Deutschtrainers in Basel faulten die vergessenen Tomaten auf der Fensterbank so lange an, bis der Vermieter anklopfte und die Stirn runzelte.
Indikativ Plusquamperfekt: Als Betty das Brandenbutt Hotel nach dem langen Sommer wieder aufschloss, waren die Holzdielen auf der hinteren Terrasse schon bedenklich angefault.
Indikativ Futur 1: Wenn der Postkartensammler seinen nächsten Trip nach Ruanda bucht, werden die Avocados, die er in Seoul gekauft hat, in seinem Rucksack noch anfaulen, bevor er am Flughafen ankommt.
Indikativ Futur 2: Bis Annas Sohn irgendwann wieder in Berlin aufkreuzt, wird das hölzerne Gartentor neben dem großen Park schon längst angefault sein.
Konjunktiv I Präsens: Der Barista im Café an der Ecke berichtet seinen Kollegen, das Holz an Tims Lieblingsstuhl auf der Terrasse faule langsam an und müsse dringend ersetzt werden.
Konjunktiv I Perfekt: Anna erzählt Betty am Telefon, die Holzstufen vor Tims altem Zimmer in Basel seien in den feuchten Wintermonaten ordentlich angefault.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald bemerkt trocken, das hölzerne Geländer an der Hütte, die Tim so begeistert fotografiert hat, werde bald sichtbar anfaulen.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt, das Brett, auf dem sein Deutschcoach im letzten Video die Postkarten ausgelegt habe, werde wohl schon längst angefault sein — es habe so seltsam dunkel ausgesehen.
Konjunktiv II Präteritum: Wäre Tim nicht dauernd unterwegs, faulten seine Früchte auf der Küchentheke vielleicht nicht immer so ungerührt an — aber kochen kommt ohnehin nicht in Frage.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Betty die alten Holzbalken im Keller des Brandenbutt Hotels früher behandeln lassen, wären sie in den Jahrzehnten nach der Wende nicht so weit angefault.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne das feuchte Klima an der Ostsee würde das Holzdeck vor dem kleinen Ferienhaus, in dem der Influencer letzten Herbst nächtelang Rilke las, nicht so schnell anfaulen.
Konjunktiv II Futur 2: Hätte Tim das Surfbrett nach der letzten Session in Kapstadt nicht einfach draußen stehen lassen, würde das Holz am Rand bis heute nicht angefault sein.
Imperativ Präsens: »Lasst das Holz nicht anfaulen«, schreibt Tim in einem kurzen Reisevideo über die alten Strandhütten an der Ostsee und tippt dazu drei Holz-Emojis.
Partizip Perfekt: Das angefaulte Bücherregal in seiner Berliner Abstellkammer, auf dem noch ein zerlesener Rilke-Band stand, ließ Bettys Urenkel bei seinem letzten Besuch schweren Herzens zurück.
Partizip Präsens: Still anfaulend lag das vergessene Mangostück neben Tims Postkartensammlung auf dem Nachtisch in Goa — er hatte es beim Scrollen durch Laras alte Nachrichten schlicht übersehen.
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