Indikativ Präsens: Nach dem ersten Video über den Veggie-Döner in Neukölln fluten Nachrichten aus Seoul, Buenos Aires und Tokio Tims Kommentarspalte.
Indikativ Perfekt: Seit dem viralen Reel aus Bali hat das Licht der untergehenden Sonne den Bildschirm des Postkartensammlers so sehr geflutet, dass der Barista im Café um die Ecke fragt, ob er jetzt Fotograf sei.
Indikativ Präteritum: Als der Berliner Coach zum ersten Mal den Karneval in Rio erlebte, fluteten Rhythmus, Farben und Lärm seine Sinne wie ein tropisches Gewitter.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Anna in Basel endlich ihren neuen Job angetreten hatte, hatten Zweifel und Abschiedsschmerz die kleine Familie noch wochenlang geflutet.
Indikativ Futur 1: Sobald der Globetrotter seine ersten Fotos aus St. Moritz postet, werden Anfragen enthusiastischer Ski-Neulinge seinen Posteingang fluten.
Indikativ Futur 2: Bis Bettys Urenkel endlich wieder im Brandenbutt Hotel ankommt, wird das Heimweh seinen letzten Abend in Sydney längst geflutet haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet einer Freundin am Telefon, Anfragen neuer Schüler aus aller Welt fluteten Tims Kalender mittlerweile bis in den späten Herbst hinein.
Konjunktiv I Perfekt: Betty erzählt den Hotelgästen im Brandenbutt, die Erinnerungen an den Schwarzwald hätten Tims Gedanken damals auf der langen Zugreise nach Goa vollständig geflutet.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald meint, das Licht der Morgensonne werde die alten Tannen beim nächsten Ausflug noch viel intensiver fluten als heute.
Konjunktiv I Futur 2: Der Schüler aus Toronto schreibt in der Gruppe, Rilkes Verse werden Tims nächste Lyrik-Stunde wohl so sehr geflutet haben, dass für Grammatik kaum noch Zeit bleibe.
Konjunktiv II Präteritum: Ohne den ständigen Lärm der Reise würde stille Melancholie Tims Sommerabende fluten, und genau deshalb bucht er immer noch einen Flug, wenn er merkt, dass es zu ruhig wird.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara sich nach dem Retreat in Tibet noch einmal gemeldet, hätten ihre Nachrichten Tims Nacht vor dem Bildschirm wohl vollständig geflutet.
Konjunktiv II Futur 1: Wenn die Nachteule mit dem Matcha Latte irgendwann wirklich in Kapstadt lebte, würde das Licht des Atlantiks seine Morgenstunden ganz anders fluten als das graue Berliner Wintergrau.
Konjunktiv II Futur 2: Ohne Bettys Ratschlag »Geh und sieh dir die Welt an« würde nur ein einziger Ort Tims Erinnerungen geflutet haben — und wahrscheinlich wäre das Basel gewesen, was ihm graust.
Imperativ Präsens: »Flutet meine Kommentare mit euren liebsten Berlin-Ecken«, ruft der Influencer seiner Community in einer Abendstory aus dem Schwarzwald zu.
Partizip Perfekt: Von Nachrichten seiner Schüler aus Sydney, Seoul und Buenos Aires geflutet, genießt Bettys Urenkel trotzdem jede einzelne Antwort mit einem Grinsen und einem Matcha Latte.
Partizip Präsens: Den kleinen Bildschirm mit Fotos aus Ruanda und Bali flutend, erklärt der Deutschtrainer seiner Gruppe aus Toronto, warum Reisen die beste Grammatikstunde sei.
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