Indikativ Präsens: Beim Deutschcoach aus Berlin flutscht die Grammatikerklärung aus dem Stegreif, sobald seine Schüler aus Seoul anfangen zu lachen.
Indikativ Perfekt: Die erste Surf-Session in Bali ist dem Globetrotter überraschend gut geflutscht — bis er kopfüber vom Brett kippte und die ganze Bucht jubelte.
Indikativ Präteritum: In der Stunde mit dem Schüler aus Buenos Aires flutschte Tims Erklärung zum Berliner Dialekt so locker raus, dass beide kaum aufhören konnten zu lachen.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor das Netz in Goa zusammenbrach, war dem Deutschtrainer die Online-Stunde noch herrlich geflutscht — danach brach das totale Chaos aus.
Indikativ Futur 1: Mit dem neuen Unterrichtsplan wird das Berliner Deutsch auch für Tims Schüler in Tokio irgendwann ganz locker flutschen.
Indikativ Futur 2: Bis Betty das nächste Mal nach dem Fortschritt ihrer Schüler fragt, wird dem Coach aus Neukölln die Stunde über den Konjunktiv endlich richtig geflutscht sein.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt einer Freundin in Basel, das Reisen von Stadt zu Stadt flutsche ihrem Sohn mittlerweile so leicht von der Hand wie früher das Klettern im Park.
Konjunktiv I Perfekt: Der Schüler aus Toronto berichtet in der Gruppe, die Lektion über Berliner Slang sei ihm bei Tim so gut geflutscht, dass er sie gleich dreimal durchgehört habe.
Konjunktiv I Futur 1: Betty bemerkt beim Frühstück im Brandenbutt Hotel trocken, es werde ihrem Urenkel in St. Moritz auf dem Skifahren sicher besser flutschen als damals auf dem Surfbrett in Bali.
Konjunktiv I Futur 2: Eine Mitreisende im Schwarzwald meint, das Tippen von Postkartentexten werde dem Postkartensammler nach zwanzig Jahren Reisen wohl längst geflutscht sein.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn die Internetverbindung in Ruanda stabiler wäre, würde die Abendstunde mit den Schülern aus Sydney dem Nachtschwärmer mit dem Matcha Latte viel besser flutschen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihn nach dem ersten Treffen nicht so abrupt sitzen lassen, wäre das erste gemeinsame Gespräch über Rilke dem tollpatschigen Berliner sicher viel leichter geflutscht.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Rat, die Welt einfach anzusehen, würde dem Influencer aus Berlin wohl kaum ein einziger Reisebericht so mühelos flutschen wie heute.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim in Basel geblieben statt weiterzureisen, würde ihm das freie Erzählen über fremde Städte heute wohl kaum so selbstverständlich geflutscht sein.
Imperativ Präsens: »Lass es einfach flutschen und hör auf, jeden Satz dreimal zu korrigieren«, sagt Tim seiner Schülerin aus Seoul, die den Mut verliert.
Partizip Perfekt: Dem Barista im Café um die Ecke aufgefallen, dass seine Bestellung für Tim — ein Matcha Latte, extra Vanille — inzwischen wie von selbst geflutscht kommt, noch bevor der Globetrotter den Mund aufmacht.
Partizip Präsens: Dem Barista an der Ecke locker von den Lippen flutschend, bestellt Annas Sohn seinen Matcha Latte auf Berlinerisch — zur großen Verwirrung einer Touristin aus Basel.
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