Indikativ Präsens: Bettys Urenkel gestattet sich selbst nach einem langen Reisetag höchstens einen Eiskaffee mit Hafermilch, bevor er die Kamera wieder auspackt.
Indikativ Perfekt: Der Vermieter in Basel hat Tim nie gestattet, seine Postkarten mit Klebeband an die weißen Wände zu hängen — ein Grund mehr zu gehen.
Indikativ Präteritum: Als Tim nach Ruanda aufbrach, um die Berggorillas zu sehen, gestand Anna es sich kaum ein, aber sie gestattte ihm die Reise ohne ein einziges Gegenargument.
Indikativ Plusquamperfekt: Betty hatte ihrem Urenkel schon früh gestattet, allein durch die Gänge des Brandenbutt Hotels zu streifen — vielleicht war das der Anfang seiner Wanderlust.
Indikativ Futur 1: Die Sprachschule, auf der Tim coacht, wird ihm wohl auch künftig gestatten, seine Stunden von jedem Kontinent aus zu geben.
Indikativ Futur 2: Bis der Globetrotter aus Berlin nach Kapstadt umzieht, wird er sich selbst gestattet haben, mindestens drei Nächte in jedem Hostel auf der Strecke zu verbringen.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet einer Bekannten, Betty gestattte ihrem Urenkel nach wie vor größere Ausgaben, weil sie glaube, er sehe die Welt in ihrem Auftrag.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender im Schwarzwald erzählt am Lagerfeuer, Tim habe sich auf dem Retreat in Bali gestattet, drei Tage lang kein einziges Video zu posten.
Konjunktiv I Futur 1: Der Schüler aus Seoul schreibt in einer Nachricht, sein Deutschcoach werde sich irgendwann gestatten, endlich ein ganzes Jahr in Berlin zu bleiben.
Konjunktiv I Futur 2: Betty erklärt dem Hotelpersonal, ihr Urenkel werde sich nach zwanzig Jahren Reisen wohl einmal gestattet haben, für eine Woche einfach nichts zu tun — in St. Moritz vielleicht.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Lara aus Tibet zurückkäme, würde Tim sich gestatten, ihr endlich zu schreiben und ein zweites Abendessen vorzuschlagen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte der Vermieter in Basel Tim gestattet, die Wohnung nach seinen Vorstellungen umzugestalten, hätte der Deutschtrainer die Stadt vielleicht sogar vermisst.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Großzügigkeit würde sich der Postkartensammler wohl kaum gestatten, nach jedem Auftritt in einem neuen Land einfach noch eine Woche dranzuhängen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim in Basel geblieben, würde er sich wohl nie gestattet haben, mit einem Schüler aus Buenos Aires bis vier Uhr früh über Berliner Slang zu lachen.
Imperativ Präsens: »Gestatten Sie mir eine Frage«, tippt der Influencer um Mitternacht an seinen Schüler aus Sydney, »sagen Leute dort wirklich ›No worries‹ zu jedem deutschen Konjunktiv?«
Partizip Perfekt: Von Betty großzügig gestattet, das Brandenbutt Hotel als seine inoffizielle Berliner Adresse zu nutzen, schickt Tim seine Postkarten von überall auf der Welt dorthin.
Partizip Präsens: Sich selbst nur wenig gestattend, einmal wirklich stillzusitzen, surft die Nachteule mit dem Matcha Latte lieber bei Sonnenaufgang auf Bali als im Café zu warten.
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