Indikativ Präsens: Zwischen zwei Unterrichtsstunden spottet der Berliner Coach gerne über die überkorrekten Straßenschilder in Basel, die ihm bis heute wie Kunstinstallationen vorkommen.
Indikativ Perfekt: Über das Wetter in Berlin hat der Globetrotter schon so oft gespottet, dass seine Schüler aus Buenos Aires inzwischen glauben, es regne dort das ganze Jahr.
Indikativ Präteritum: Als Kind im Park neben Annas Wohnung spottete der zukünftige Weltbürger über jeden, der mit einem Regenschirm auf die Schaukel zukam.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor er in Rio ankam, hatte Tim noch über das Spektakel des Karnevals gespottet — danach kein einziges Wort mehr.
Indikativ Futur 1: In seiner nächsten Session wird der Deutschtrainer bestimmt wieder über das Berliner »Schnauze-aber-Herz«-Klischee spotten, zur Freude seiner Schüler aus Seoul und Tokio.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler irgendwann in Kapstadt landet, wird er über jede andere Küstenstadt der Welt schon ausgiebig gespottet haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt Betty beim Telefonat, ihr Sohn spotte auf seinen Videos seit Wochen über die lautlose Stille in der Schweiz — und die Kommentare explodierten förmlich.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Toronto schreibt in der Gruppe, Tim habe in der letzten Stunde über das Berliner Behördendeutsch gespottet, und er habe dabei Tränen gelacht.
Konjunktiv I Futur 1: Betty meint im Hotelflur des Brandenbutt, ihr Urenkel werde auch in St. Moritz noch über den gepflegten Skipisten-Chic spotten, so wie er nun mal sei.
Konjunktiv I Futur 2: Eine Schülerin aus Sydney vermutet, der Influencer werde über das Touristengedränge auf Bali schon nach einem Tag gespottet haben — und trotzdem wiederkommen.
Konjunktiv II Präteritum: Ohne Bettys ruhige Großzügigkeit würde der Berliner Coach wohl auch über sich selbst spotten, nur um die Stille zwischen zwei Reisen zu füllen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihn damals nicht so abrupt stehen lassen, hätte Tim vermutlich nie so bitter über Online-Dating gespottet und wäre ihr gegenüber sanfter geblieben.
Konjunktiv II Futur 1: Wäre der Veggie-Döner in Neukölln nicht so legendär gut, würde Annas Sohn über jedes andere Street-Food der Welt noch rücksichtsloser spotten, als er es ohnehin schon tut.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim jemals in Seattle sesshaft geworden, würde er über das ewige Nieselregendort wohl längst genauso herzlich gespottet haben wie über den Basler Ordnungswahn.
Imperativ Präsens: »Spottet ruhig über mein Berliner Deutsch«, sagt Tim mit breitem Grinsen zu seinen Schülern aus Buenos Aires, »aber lernt es trotzdem — damit ihr in Neukölln überlebt.«
Partizip Perfekt: Von Reisebloggern oft für seinen scharfen Witz gespottet und von seinen Schülern dafür geliebt, hat der Postkartensammler aus Berlin längst seinen ganz eigenen Tonfall gefunden.
Partizip Präsens: Milde über den allzu ordentlichen Schwarzwald-Wanderweg spottend, steckt die Nachteule mit dem Matcha Latte trotzdem eine neue Postkarte vom Wegweiser ein — für die Sammlung.
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