Indikativ Präsens: In dem kleinen Hostel in Goa verrammt der Globetrotter jeden Abend die klapprige Zimmertür mit dem Stuhl, weil das Schloss seit Wochen kaputt ist.
Indikativ Perfekt: Als er sein Gepäck sicher verstaut hatte, hat der Postkartensammler im Schwarzwald die Tür der Berghütte mit einem alten Balken verrammt.
Indikativ Präteritum: Nach einem langen Karnevalsnacht in Rio verrammt der erschöpfte Berliner Coach seine Hoteltür so fest, dass er sie am Morgen selbst kaum aufbekam.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Sturm über Bali hereinbrach, hatte der Influencer die Fensterläden seines kleinen Bungalows notdürftig verrammt.
Indikativ Futur 1: Bettys Urenkel wird die alte Lagertür im Brandenbutt Hotel verrammen müssen, solange die Renovation noch läuft.
Indikativ Futur 2: Bis Lara aus Tibet zurückkommt, wird Tim die Erinnerungen an ihr erstes Treffen längst tief in sich verrammt haben — so erzählt er es jedenfalls Anna.
Konjunktiv I Präsens: Ein Mitreisender im Schwarzwald berichtet, Tim verramme seinen Rucksack jede Nacht hinter der Schranktür, als bewache er seinen gesamten Postkartenvorrat persönlich.
Konjunktiv I Perfekt: Anna erzählt Betty am Telefon, ihr Sohn habe die Tür seines Zimmers in Basel damals mit einem Sessel verrammt, weil er die Nachbarn einfach nicht ertragen habe.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt in seinem Blog, der Deutschcoach werde seinen Laptop im Café vor dem Unterricht immer fest hinter dem Tisch verrammen, damit ihn niemand störe.
Konjunktiv I Futur 2: Betty meint trocken, ihr Urenkel werde den Eingang zum Brandenbutt Hotel nach dem letzten großen Abend des Karnevals wohl ordentlich verrammt haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wäre das Surfbrett in Kapstadt nicht so schwer, würde der Nachtschwärmer damit kurzerhand die Hoteltür verrammen, wenn er nachts kein Schloss findet.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara die Tür zu ihrem Herzen nicht so gründlich verrammt, wäre Tim nach dem ersten Treffen womöglich nie so unvorbereitet dagestanden.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Rat »Geh und sieh dir die Welt an« würde der Berliner Coach seine Träume längst mit Alltag und Routine verrammen, statt einfach aufzubrechen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim in Basel geblieben, würde er den Schweizer Ordnungssinn heute ironischerweise noch mehr verrammt haben — tief unter Rilke-Bänden und ungeöffneter Post.
Imperativ Präsens: »Verramm die Tür und schlaf endlich«, schreibt Annas Sohn seinem Schüler aus Sydney um zwei Uhr morgens, während er selbst noch wach ist und Postkarten sortiert.
Partizip Perfekt: Die Tür zum alten Lagerraum des Brandenbutt Hotels fest verrammt, kann Betty erst nach stundenlangem Suchen den richtigen Schlüssel aufstöbern.
Partizip Präsens: Die Erinnerungen an Lara tief in sich verrammend, surft der Deutschtrainer jeden Morgen an der Küste von Bali, bis das Meer lauter ist als seine eigenen Gedanken.
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