Indikativ Präsens: Das wochenlange Surfen auf rauem Wasser versehrt Tims Hände mehr als jeder Barista-Job in Berlin es je könnte.
Indikativ Perfekt: Der Sturz vom Surfbrett vor der Küste Balis hat den Globetrotter kaum versehrt, aber sein Ego eine ganze Woche lang.
Indikativ Präteritum: Als Annas Sohn als Kind von den Bäumen im Berliner Park fiel, versehrte er sich jedes Mal die Knie — und kletterte trotzdem wieder hinauf.
Indikativ Plusquamperfekt: Laras abrupter Abgang nach jenem ersten Treffen hatte den Nachtschwärmer tiefer versehrt, als er in seinen Reisevideos je zugeben würde.
Indikativ Futur 1: Die eisigen Pisten von St. Moritz werden den tollpatschigen Berliner Coach höchstwahrscheinlich versehren — aber das hält ihn nicht vom Träumen ab.
Indikativ Futur 2: Bis Bettys Urenkel seinen ersten richtigen Winter in Kanada hinter sich hat, wird ihn die Kälte mehr versehrt haben als jeder Monsun in Goa.
Konjunktiv I Präsens: Ein befreundeter Reiseblogger berichtet, das lange Wandern im Schwarzwald versehre Tims Füße jedes Mal so gründlich, dass er danach eine Woche lang liege.
Konjunktiv I Perfekt: Anna sagt ihren Bekannten in Basel, Laras Verschwinden habe ihren Sohn damals wirklich versehrt, auch wenn er das nach außen hin nie gezeigt habe.
Konjunktiv I Futur 1: Betty vermutet im Foyer des Brandenbutt Hotels, all das Reisen werde Tims Seele irgendwann mehr versehren als nähren, wenn er nicht lerne innezuhalten.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt ins Forum, der rastlose Deutschcoach werde sich bis zu seiner Rückkehr nach Berlin an jedem zweiten Surfbrett versehrt haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Postkartensammler das Chaos in Berlin je wirklich verließe, würde ihn die Stille anderswo tiefer versehren als jeder Sturz ins Meer.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara sich nach ihrer Ankunft in Tibet noch einmal gemeldet, hätte ihr Schweigen Tim weit weniger versehrt als diese vollkommene Stille.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys ruhige Großzügigkeit im Rücken würde das ständige Unterwegssein Bettys Urenkel auf Dauer wohl seelisch versehren, da ist sich Anna sicher.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre der Influencer damals in Basel geblieben, würde ihn die Ordentlichkeit der Stadt bis heute tiefer versehrt haben als jeder Sturm auf dem Indischen Ozean.
Imperativ Präsens: »Versehr dich nicht wieder an diesen scharfen Riffen«, ruft ein Einheimischer Tim nach, als der Berliner Coach sein Surfbrett mal wieder zu weit ins Riff schiebt.
Partizip Perfekt: Von Laras Schweigen aus Tibet still versehrt, legt der Nachtschwärmer an diesem Abend ausnahmsweise keinen Elektro-Track auf, sondern hört Rilke-Vertonungen bis zum Morgengrauen.
Partizip Präsens: Den Körper am rauen Atlantik versehrend, aber die Seele mit jeder Welle heilend, denkt der Globetrotter auf seinem Surfbrett manchmal, Goethe hätte das verstanden.
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