Indikativ Präsens: Vor jedem großen Reiseprojekt bettelt der Globetrotter bei Urgroßmutter Betty um einen Vorschuss, obwohl er weiß, dass sie ihm kaum etwas abschlagen kann.
Indikativ Perfekt: Seinen Schülern aus Buenos Aires hat Bettys Urenkel so lange gebettelt, bis sie ihm beibrachten, auf Spanisch zu feilschen.
Indikativ Präteritum: Als der Flug nach Bali ausgebucht war, bettelte der Postkartensammler am Gate so hartnäckig um einen Standby-Platz, dass die Schalterdame schließlich nachgab.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara ihn beim ersten Treffen einfach stehen ließ, hatte Tim stundenlang gebettelt, sie möge doch noch auf einen Veggie-Döner in Neukölln bleiben.
Indikativ Futur 1: Wenn das Geld wieder knapp wird, wird der Berliner Coach bei Betty um Unterstützung betteln — und sie wird, wie immer, seufzen und überweisen.
Indikativ Futur 2: Bis der Influencer endlich einen Skipass für St. Moritz in der Hand hält, wird er mindestens dreimal bei Betty gebettelt haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt ihrer Nachbarin in Basel, ihr Sohn bettle jedes Mal aufs Neue bei Betty um Reisegeld, als wäre er noch ein Kind im Brandenbutt Hotel.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender im Schwarzwald berichtet, Tim habe am Abend vorher so lange bei der Herberge um ein letztes freies Zimmer gebettelt, bis der Wirt nachgegeben habe.
Konjunktiv I Futur 1: Betty sagt ihren Freundinnen, ihr Urenkel werde sie nach der Rückkehr aus Ruanda wieder um Geld für eine neue Reise betteln — und sie freue sich schon darauf.
Konjunktiv I Futur 2: Der Barista an der Ecke vermutet, Tim werde nach dem letzten Abenteuer in Kapstadt so lang gebettelt haben, bis Betty ihm auch den Flug nach Sydney finanziert.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Deutschtrainer nicht so stolz wäre, würde er auch bei seinen Schülern aus Seoul um eine kleine Spende für die nächste Postkartenserie betteln.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim damals nicht so beharrlich bei dem Surfinstruktor in Goa gebettelt, hätte er das Wellenreiten nie gelernt und wäre heute ein schlechterer Geschichtenerzähler.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys großzügiges Herz würde Annas Sohn jeden Monat aufs Neue um Reisekostenerstattung betteln müssen — ein Gedanke, der ihm den Schlaf raubt.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara nicht nach Tibet verschwunden, würde Tim bei ihr niemals um ein zweites Date gebettelt haben — er hätte einfach spontan vor ihrer Tür gestanden.
Imperativ Präsens: »Bettle nicht um Aufmerksamkeit in den Kommentaren — schaff Inhalte, die man nicht ignorieren kann«, tippt der Influencer um zwei Uhr morgens an einen angehenden Reiseblogger aus Hannover.
Partizip Perfekt: Seit Wochen um ein Interview mit dem Küchenchef des Brandenbutt Hotels gebettelt, bekommt der Postkartensammler am Ende doch noch eine Einladung zum Abendessen.
Partizip Präsens: Hartnäckig um eine Ausnahme beim Reisekostenbudget bettelnd, überredet der Berliner Coach seinen Schüler aus Toronto, die nächste Unterrichtsstunde ausnahmsweise auf Deutsch zu beginnen.
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