Indikativ Präsens: Beim Veggie-Döner in Neukölln kleckert der Globetrotter jedes Mal auf sein frisch gebügeltes Reise-T-Shirt, als hätte er es nie anders gelernt.
Indikativ Perfekt: Beim Frühstück im Brandenbutt Hotel hat Bettys Urenkel wieder einmal gekleckert, diesmal mit dem Matcha Latte direkt auf Rilkes gesammelten Gedichten.
Indikativ Präteritum: Als kleiner Junge in Annas Berliner Küche kleckerte Tim bei jeder Mahlzeit so zuverlässig, dass seine Mutter irgendwann aufhörte, saubere Tischdecken aufzulegen.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Barista an der Ecke das Tablett wegräumte, hatte der tollpatschige Nachtschwärmer bereits zweimal mit seinem Eiskaffee gekleckert.
Indikativ Futur 1: Beim nächsten Surf-Frühstück am Strand von Bali wird der Deutschtrainer garantiert wieder mit der Kokosmilch kleckern und alle anderen am Tisch zum Lachen bringen.
Indikativ Futur 2: Bis die Stunde mit dem Schüler aus Sydney um sieben Uhr beginnt, wird Tim mit seinem Proteinshake mindestens einmal auf das Laptop-Keyboard gekleckert haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna klagt am Telefon, ihr Sohn kleckere auf jeder Reise und hinterlasse in jedem Hotelzimmer Flecken auf dem Zimmerservice-Tischtuch.
Konjunktiv I Perfekt: Betty berichtet einer alten Bekannten im Brandenbutt Hotel, ihr Urenkel habe bei seinem letzten Besuch schon wieder auf die Postkartenbriefe gekleckert.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender im Schwarzwald schreibt in seinem Reiseblog, der Berliner Coach werde auf dem nächsten Hüttenabend sicher als Erster mit der Suppe kleckern.
Konjunktiv I Futur 2: Laras beste Freundin vermutet, Tim werde bis zum Ende seiner Reise durch Ruanda auf mindestens drei weiteren Postkarten gekleckert haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Postkartensammler beim Essen auch nur halb so konzentriert wäre wie beim Fotografieren, würde er kaum noch kleckern — aber das bleibt wohl ein Wunschtraum.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara das erste gemeinsame Abendessen nicht so abrupt beendet, hätte Tim noch dreimal gekleckert und wäre dabei wahrscheinlich immer sympathischer geworden.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne das weiße Hemd, das Betty ihm zum Geburtstag geschenkt hat, würde der Influencer beim Döner in Neukölln viel unbekümmerter kleckern.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim jemals ein ordentlicher Mensch geworden, würde er in seinem Leben vermutlich auf weit weniger Postkarten, Reisepässen und Rilke-Bänden gekleckert haben.
Imperativ Präsens: »Klecker bitte nicht auf die neuen Postkarten aus Kapstadt«, schreibt Anna ihrem Sohn per Sprachnachricht, als ob das je etwas geändert hätte.
Partizip Perfekt: Auf seinen handgeschriebenen Postkarten aus Goa gekleckert und trotzdem abgeschickt, sind sie bei Bettys Freundinnen im Brandenbutt Hotel inzwischen regelrechte Sammlerstücke.
Partizip Präsens: Fröhlich mit dem Eiskaffee auf die Surf-Karte aus Bali keckernd, erklärt der Deutschtrainer seinen Schülern aus Buenos Aires, dass Authentizität wichtiger sei als Perfektion.
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