Indikativ Präsens: Basel verträgt der Globetrotter noch immer nicht besonders gut: zu ordentlich, zu still, zu wenig Chaos für seinen Berliner Geschmack.
Indikativ Perfekt: Den Matcha Latte mit Hafermilch hat Tim in Bali erstaunlich gut vertragen, obwohl er ihn vorher für ein reines Berlin-Ding gehalten hatte.
Indikativ Präteritum: Als kleines Kind im Park neben Annas Wohnung vertrug der zukünftige Reisende jedes Wetter klaglos — Regen, Kälte, Pfützen inklusive.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara ihn nach dem ersten Treffen sitzen ließ, hatte der Deutschcoach ihre sporadischen Nachrichten eigentlich noch gut vertragen — danach nicht mehr.
Indikativ Futur 1: Die Schüler aus Seoul werden Tims spontane Unterrichtswechsel irgendwann genauso gut vertragen wie seine Fans seine unangekündigten Instagram-Storys aus Tokio.
Indikativ Futur 2: Bis er endlich in St. Moritz auf Skiern steht, wird der Influencer den Höhenunterschied wohl kaum besser vertragen haben als beim ersten Flug nach Ruanda.
Konjunktiv I Präsens: Anna sagt ihren Basler Nachbarinnen, ihr Sohn vertrage das Schweizer Klima seit jeher schlecht, weil er einfach zu viel Berliner Chaos im Blut habe.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Buenos Aires berichtet in der Gruppenrunde, Tim habe den nächtlichen Karneval in Rio erstaunlich gut vertragen, trotz sämtlichem Schlafentzug.
Konjunktiv I Futur 1: Betty erklärt dem Hotelpersonal des Brandenbutt ruhig, ihr Urenkel werde das ewige Reisen schon irgendwann nicht mehr so leicht vertragen wie bisher.
Konjunktiv I Futur 2: Der Barista um die Ecke meint, Tim werde den doppelten Matcha Latte nach einer Sieben-Uhr-Stunde mit Sydney bis Mittag vertragen haben — oder gar nicht.
Konjunktiv II Präteritum: Ohne die Postkarten aus aller Welt und Bettys Ratschläge würde der Nachtschwärmer das Heimweh in fremden Städten wohl kaum so gut vertragen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim Annas Umzug nach Basel von Anfang an besser vertragen, hätte er vielleicht nie diesen unstillbaren Drang entwickelt, jeden Kontinent abzuklappern.
Konjunktiv II Futur 1: Wenn der Postkartensammler wüsste, dass Lara noch in Tibet sitzt, würde er die Nachricht vermutlich weniger gut vertragen als einen stürmischen Surf-Morgen in Kapstadt.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Bettys Hilfe je ausgeblieben, würde der Berliner Coach das Dauerleben in Billighotels wohl schon längst nicht mehr vertragen haben.
Imperativ Präsens: »Vertragt euch einfach mit dem Regen im Schwarzwald«, ruft Tim seinen Schülern aus Toronto lachend zu, während er selbst tropfnass am Trailrand steht.
Partizip Perfekt: Von Betty seit Kindheitstagen daran gewöhnt, auch ungemütliche Wahrheiten gut vertragen zu haben, hört der Deutschcoach selbst harsche Kritik seiner Schüler mit einem Lächeln an.
Partizip Präsens: Den Jetlag nach dem Nachtflug von Rio erstaunlich gut vertragend, öffnet Annas Sohn am nächsten Morgen pünktlich seinen Laptop für die Stunde mit dem Schüler aus Sydney.
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