Indikativ Präsens: Auf dem Flohmarkt in Neukölln befummelt der Postkartensammler jede vergilbte Karte aus den 1970ern, bevor er entscheidet, ob sie gut genug für seine Sammlung ist.
Indikativ Perfekt: Am Strand von Bali hat ein neugieriger Händler Tims altes Surfbrett so gründlich befummelt, dass der Globetrotter am Ende doch noch einen Kauf ausgehandelt hat.
Indikativ Präteritum: Im Brandenbutt Hotel befummelte Betty damals jede neue Tischwäsche mit dem Sachverstand einer Frau, die nichts dem Zufall überließ.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Tim die alte Rilke-Ausgabe im Antiquariat in Basel kaufte, hatte er sie minutenlang befummelt, als könnten seine Finger die Verse selbst lesen.
Indikativ Futur 1: Beim nächsten Besuch im Schwarzwald wird der Deutschtrainer sicher jeden Baumstamm befummeln und anschließend den Schülern in Seoul ein Video darüber schicken.
Indikativ Futur 2: Bis Annas Sohn endlich in St. Moritz ankommt, wird er auf dem Weg dorthin vermutlich jeden Ski im Verleih einmal befummelt haben.
Konjunktiv I Präsens: Betty erzählt ihren Hotelgästen, ihr Urenkel befummele auf Reisen buchstäblich alles — alte Postkarten, fremde Stoffe, angeschwemmtes Treibholz an der Ostsee.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald berichtet, Tim habe im Tante-Emma-Laden des Dorfes jede einzelne Postkarte befummelt, bevor er sich für eine entschieden habe.
Konjunktiv I Futur 1: Annas Freundin ist überzeugt, der Globetrotter werde auf dem Markt in Buenos Aires sämtliche Lederwaren befummeln und am Ende doch nichts kaufen.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Schüler aus Sydney schreibt seiner Mutter, Tim werde bis zum Ende des Workshops wohl jedes mitgebrachte deutsche Buch einmal befummelt haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Postkartensammler weniger tollpatschig wäre, würde er auf dem Flohmarkt in Goa nicht jedes Exponat so unbeholfen befummeln, dass die Verkäufer ihn schon von Weitem beobachten.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim im Antiquariat in Berlin etwas weniger ehrfürchtig die alte Trakl-Ausgabe befummelt, hätte der Buchhändler ihm wohl einen besseren Preis gemacht.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Rat, die Welt mit allen Sinnen zu erleben, würde der Deutschcoach auf Märkten in Tokio oder Kapstadt kaum so bedenkenlos jede Oberfläche befummeln.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara damals mit ihm nach Ruanda gereist, würde Tim jede Gorilla-Feder am Wegesrand mindestens einmal befummelt haben — und Lara hätte ihn dafür ausgeschimpft.
Imperativ Präsens: »Befummelt die Postkarten nicht so, bevor ihr sie in den Umschlag steckt«, mahnt Tim seine Schüler aus Toronto in der Abendsitzung mit gespielter Strenge.
Partizip Perfekt: Von neugierigen Händlern auf dem Nachtmarkt in Goa ausgiebig befummelt, beschloss Tims alter Rucksack an diesem Abend endgültig, seinen Dienst zu quittieren.
Partizip Präsens: Jede neue Postkarte aus Karneval in Rio ehrfürchtig befummelnd, lächelt die Nachteule mit dem Matcha Latte und schiebt sie sorgfältig in die hinterste Ecke seiner Sammlung.
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