Indikativ Präsens: Auf dem Nachtmarkt in Bali beklagt ein Mitreisender, dass ihn dort jemand beklaut — Tim grinst, nickt verständnisvoll und hält fester an seiner Postkartentasche.
Indikativ Perfekt: Den Globetrotter hat in Rio jemand während des Karnevals beklaut — weg waren Geldbörse, Schlüssel und eine handgezeichnete Postkarte aus Ruanda.
Indikativ Präteritum: Am letzten Abend in Seoul beklaute ein flinker Dieb den schlafmüden Deutschcoach in der U-Bahn, während er seinen Kopf noch über einem Rilke-Band hatte.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Anna ihren Sohn anrief, hatte ihn bereits jemand auf dem Bahnhof in Basel beklaut — ausgerechnet in der saubersten Stadt der Welt.
Indikativ Futur 1: »Auf dem Flohmarkt in Neukölln wird dich bestimmt niemand beklauen«, sagt Betty am Telefon — Tim lacht laut und legt gleich auf.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler das Brandenbutt Hotel wieder betritt, wird ihn auf seinen Reisen sicher der eine oder andere Taschendieb beklaut haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet besorgt, ihr Sohn werde auf dem Karneval in Rio ständig beklaut — er solle endlich besser auf seine Sachen aufpassen.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt in der Plattform-Chat, Tim habe ihn beim Karnevals-Rollenspiel mit einem Witz über Taschendiebe beklaut — gemeint war wohl sein Groschen.
Konjunktiv I Futur 1: Betty erzählt den Hotelgästen im Brandenbutt, ihr Urenkel werde früher oder später in jeder Weltstadt beklaut werden — das gehöre eben zum Globetrotter-Leben.
Konjunktiv I Futur 2: Der Mitreisende im Schwarzwald meint, der Berliner Coach werde spätestens in Kapstadt beklaut worden sein — so oft wie er unachtsam sein Handy auf dem Tisch liegen lasse.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Tim im Gym in Bali nicht so abgelenkt wäre, würde ihn kaum jemand so leicht beklauen — aber mit Musik im Ohr und Augen halb geschlossen ist er ein dankbares Ziel.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte der Deutschcoach in Rio besser aufgepasst, hätte ihn niemand beim Karneval beklaut — und er wäre nicht mit nur einer Postkarte in der Hand nach Hause gelaufen.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne seine Gewohnheit, überall Kopfhörer aufzusetzen und träumend durch die Gegend zu laufen, würde der Influencer in Seoul niemanden so leicht beklauen können.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre er in Goa nicht so sorglos geblieben, würde ihn dieser sommersprossige Händler wohl nie beklaut haben — aber Bettys Urenkel lernt bekanntlich langsam.
Imperativ Präsens: »Beklaue mich ruhig um ein paar Vokabeln, aber mein Matcha Latte bleibt tabu!«, scherzt Tim in seiner Abendstunde mit der Schülerin aus Tokio.
Partizip Perfekt: Mitten auf dem Nachtmarkt beklaut und ohne Bargeld, fotografierte der Berliner Globetrotter einfach weiter — Postkarten konnte er sich ja zur Not leihen.
Partizip Präsens: Den schlafenden Nachtschwärmer mit dem Matcha Latte in der Hand beklauend, schlich der Dieb auf dem Bahnhof in Seoul leise davon, während Tims Playlist noch lief.
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