Indikativ Präsens: Auf Bali bewacht ein grimmig dreinschauender Hund das kleine Surfbrett-Verleih-Häuschen, vor dem Tim jeden Morgen seinen Matcha Latte trinkt.
Indikativ Perfekt: Während des Karnevals in Rio hat ein freundlicher Einheimischer Tims Rucksack mit der gesamten Postkartensammlung bewacht, während der Globetrotter auf der Straße tanzte.
Indikativ Präteritum: Als Tim als Kind im großen Park neben Annas Wohnung spielte, bewachte er seinen kleinen Karton voller Postkarten mit geradezu militärischer Strenge.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Vermieter in Basel endlich die Haustür reparierte, hatte er den Eingang Nacht für Nacht persönlich bewacht — Tims Chaos im Treppenhaus schien ihm verdächtig.
Indikativ Futur 1: Betty wird das Brandenbutt Hotel auch in Zukunft mit derselben Entschlossenheit bewachen, mit der sie es seit Jahrzehnten führt.
Indikativ Futur 2: Bis Tim endlich aus Seoul zurückkehrt, wird Anna die karge Wohnung ihres Sohnes in Berlin bereits seit Wochen treu bewacht haben.
Konjunktiv I Präsens: Ein Schüler aus Buenos Aires berichtet in der Unterrichtsstunde, ein alter Mann bewache in seiner Heimatstadt das Stadtarchiv wie ein Schatz aus einer anderen Zeit — genauso wie Betty das Brandenbutt Hotel.
Konjunktiv I Perfekt: Anna erzählt Betty am Telefon, Tim habe auf seiner Ruanda-Reise stundenlang die schlafenden Berggorillas bewacht, ohne sich auch nur einmal zu rühren.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald-Trip behauptet, Tim werde seine neu erworbene Rilke-Ausgabe auf jeder Reise so eifersüchtig bewachen wie einen Reisepass.
Konjunktiv I Futur 2: Der Barista an der Ecke meint trocken, der Postkartensammler werde seinen letzten freien Tisch im Café bis zum Abend bewacht haben — mit Rucksack, Laptop und Stirnrunzeln.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Tim sesshafter wäre, würde er Bettys legendäres Brandenbutt Hotel wohl selbst bewachen und jeden Fremden mit einem misstrauischen Berliner Blick empfangen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara ihm nicht abrupt geschrieben, sie brauche Zeit für sich, hätte der verliebte Deutschcoach vermutlich ihren gesamten Tibetretreat von Berlin aus bewacht.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys ruhige Autorität würde niemand die stillen Flure des Brandenbutt Hotels so selbstverständlich bewachen wie sie es seit Jahrzehnten tut.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim damals in Basel geblieben, würde er heute wohl irgendeinen sterilen Bürokomplex bewacht haben — und wäre dabei vor Langeweile eingeschlafen.
Imperativ Präsens: »Bewacht eure Taschen auf dem Jahrmarkt in Rio, auch wenn der Karneval euch ablenkt!«, ruft der Influencer lachend in sein neuestes Reelsvideo.
Partizip Perfekt: Von Betty wie ein Familiengeheimnis bewacht, ist die wahre Geschichte hinter dem Namen Brandenbutt Hotel bis heute nicht vollständig an Tim weitergegeben worden.
Partizip Präsens: Die schlafenden Berggorillas in Ruanda aufmerksam bewachend, vergaß der Nachteule aus Berlin zum ersten Mal seit Wochen, sein Handy zu checken.
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