Indikativ Präsens: Nach einem missglückten Surfversuch an der Ostsee blutet der Globetrotter leicht am Knie, lacht es aber weg und paddelt sofort zurück ins Wasser.
Indikativ Perfekt: Als Bettys Urenkel vom Baum im Park neben Annas Berliner Wohnung gefallen ist, hat er zwar geblutet, aber kein einziges Mal geweint.
Indikativ Präteritum: Nach dem Karneval in Rio blutete der Tollpatsch an der Schläfe, weil er sich beim wilden Tanzen an einem schlecht befestigten Straßenschild gestoßen hatte.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Barista im Café um die Ecke Pflaster holen konnte, hatte Tims Finger vom zerbrochenen Matcha-Latte-Glas schon kräftig geblutet.
Indikativ Futur 1: Der Deutschtrainer wird nach dem ersten Skiunfall in St. Moritz sicher bluten, lacht Betty beim Gedanken daran laut in der Hotellobby des Brandenbutt.
Indikativ Futur 2: Bis Tim nach der Surfstunde in Kapstadt zurück im Hostel ist, wird die aufgeschürfte Schulter schon aufgehört haben zu bluten — hofft er zumindest.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet Betty am Telefon, ihr Sohn blute nach einem Sturz vom Surfbrett, nehme es aber auf die leichte Schulter und poste schon wieder Fotos.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender im Schwarzwald erzählt, Tim habe beim Wandern geblutet, weil er unbedingt barfuß über Geröll gelaufen sei.
Konjunktiv I Futur 1: Der Schüler aus Buenos Aires schreibt in der Gruppe, sein Coach werde nach dem nächsten Surfausflug in Bali garantiert wieder bluten.
Konjunktiv I Futur 2: Betty meint trocken, ihr Urenkel werde bei jedem Abenteuer geblutet haben, bevor er endlich beschließe, im Brandenbutt Hotel sesshaft zu werden.
Konjunktiv II Präteritum: Ohne seine ewige Tollpatschigkeit würde der Postkartensammler wohl kaum so oft bluten — und hätte vermutlich auch eine bessere Geschichte für jede Narbe.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim in Basel auf Annas Rat gehört und die Wanderschuhe ordentlich geschnürt, hätte er beim Schwarzwaldausflug nicht so lange geblutet.
Konjunktiv II Futur 1: Würde die Wunde am Knie nicht aufhören zu bluten, müsste die Nachteule mit dem Matcha Latte wohl endlich mal eine Apotheke in Goa aufsuchen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim je in St. Moritz gelandet, würde er nach dem ersten Sturz auf der Piste bestimmt geblutet haben — und den Abend trotzdem tanzend beendet haben.
Imperativ Präsens: »Blut ruhig ein bisschen — das gehört dazu«, sagt ein Fremder am Strand von Bali, als er Tim nach dem Surfunfall mit einem Tuch versorgt.
Partizip Perfekt: An der Handfläche leicht geblutet und am Stolz tief getroffen, schickt der Influencer trotzdem lächelnd das Foto seiner zerschrammten Postkarte an Lara.
Partizip Präsens: Noch leicht an der Schläfe blutend, sucht der Berliner Coach nach dem Karneval in Rio trotzdem seinen nächsten Veggie-Döner und erklärt seinen Schülern aus Seoul per Sprachnachricht, was »Tollpatsch« bedeutet.
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