Indikativ Präsens: Jeden Morgen empfängt die Nachteule mit dem Matcha Latte die ersten Nachrichten seiner Schüler aus Sydney, noch bevor er die Augen richtig aufgemacht hat.
Indikativ Perfekt: Beim Karneval in Rio hat der Berliner Coach so viele Postkarten-Grüße von seinen Mitreisenden empfangen, dass sein Telefon einmal kurz schlapp gemacht hat.
Indikativ Präteritum: Als Tim damals in Ruanda ankam, empfing ihn ein Führer mit einem breiten Lächeln und der Frage, ob er wirklich wegen der Berggorillas alleine hergereist sei.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Betty das Brandenbutt Hotel übergab, hatte sie jeden einzelnen Gast persönlich empfangen — eine Eigenschaft, die Tim heute in seiner eigenen Art als Coach widerspiegelt.
Indikativ Futur 1: Sobald der Globetrotter nach Berlin zurückkehrt, wird Anna ihn an der Tür empfangen und sofort fragen, ob er endlich wieder länger bleibt.
Indikativ Futur 2: Bis Tim endlich in Seattle landet, wird er auf seiner langen Reise dorthin Grüße aus mindestens zwölf Städten empfangen haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt Bettys alten Hotelgästen, ihr Sohn empfange seine Schüler aus Buenos Aires und Seoul jeden Morgen mit demselben Berliner Charme wie früher die Touristen im Brandenbutt.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Toronto berichtet in einem Kommentar, Tim habe ihn zur ersten Stunde so herzlich empfangen, als hätte man sich schon ein Leben lang gekannt.
Konjunktiv I Futur 1: Betty ist überzeugt, ihr Urenkel werde in Sydney endlich die Anerkennung empfangen, die ihm als Deutschcoach und Influencer längst zustehe.
Konjunktiv I Futur 2: Ein Reiseblogger aus Tokio schreibt, der Postkartensammler werde wohl aus jeder Stadt der Welt mindestens eine Antwort empfangen haben, bevor er sein erstes Buch fertigstelle.
Konjunktiv II Präteritum: Wäre Tim damals in Basel geblieben, empfinge er heute kaum mehr als Steuerbescheide und Nachbarschaftspost — kein Wunder, dass er lieber nach Bali geflogen ist.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Lara sich nach dem Retreat in Tibet gemeldet, hätte Tim ihre Nachricht mitten in einer Surfsession in Goa empfangen und wäre sofort aus dem Wasser gestürmt.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne seine Eigenschaft, jeden Schüler von Toronto bis Seoul wie einen alten Freund zu empfangen, würde der Deutschtrainer auf seiner Plattform sicher halb so beliebt sein.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim dem Rat von Goethe nie gefolgt, würde er wohl nie so viele Postkarten und Rückmeldungen aus aller Welt empfangen haben wie jetzt.
Imperativ Präsens: »Empfangt eure Fehler im Deutschen mit offenen Armen«, sagt Tim seinen Schülern aus Buenos Aires am Ende jeder Stunde, bevor er seinen Matcha Latte weitertrinkt.
Partizip Perfekt: Von Betty im Brandenbutt Hotel einst mit frischem Pflaumenkuchen empfangen, erinnert sich der Influencer noch heute an den Geruch der alten Hotelküche, wenn ihn das Heimweh packt.
Partizip Präsens: Täglich neue Nachrichten von Schülern aus Seoul und Tokio empfangend, vergisst der Globetrotter manchmal für Stunden, dass er eigentlich selbst noch eine Antwort an Anna schuldet.
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