Indikativ Präsens: Trotz aller Rückschläge — Lara, Basel, das ewige Kofferpacken — glaubt der Globetrotter fest daran, dass Reisen den Menschen besser macht.
Indikativ Perfekt: Lange hat der Postkartensammler geglaubt, irgendwann würde er sich in einer Stadt niederlassen — Seattle, Kapstadt oder wenigstens Berlin.
Indikativ Präteritum: Als Bettys Urenkel zum ersten Mal in Ruanda die Berggorillas beobachtete, glaubte er kurz, er sei in einem Manga gelandet.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara ihn nach dem ersten Treffen sitzen ließ, hatte Tim fest geglaubt, das Online-Kennenlernen sei der Anfang von etwas Echtem.
Indikativ Futur 1: Nach einem Monat auf Bali wird die Nachteule mit dem Matcha Latte wieder glauben, dass Sonne und Surfbrett alle Lebensprobleme lösen.
Indikativ Futur 2: Bis der Deutschtrainer endlich in St. Moritz auf den Skiern steht, wird er wohl geglaubt haben, der Traum sei längst verpasst.
Konjunktiv I Präsens: Anna erzählt Bettys alten Hotelmitarbeitern, ihr Sohn glaube nach wie vor daran, dass man die Welt nur bereisen müsse, um sie zu verstehen.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Buenos Aires berichtet in der Stunde, er habe zunächst geglaubt, Berliner Dialekt und Hochdeutsch seien zwei völlig verschiedene Sprachen.
Konjunktiv I Futur 1: Betty sagt im Foyer des Brandenbutt Hotels, ihr Urenkel werde wohl nie glauben, dass ein einziger Ort auf der Welt genug für ihn sein könnte.
Konjunktiv I Futur 2: Eine Schülerin aus Seoul schreibt im Forum der Sprachplattform, Tim werde nach zwanzig Jahren Reisen endlich geglaubt haben, dass Heimweh keine Schwäche sei, sondern ein Kompass.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn der Influencer weniger Postkarten aus aller Welt sammelte, würde er vielleicht glauben, die Welt sei kleiner, als sie ist.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim nach dem Karneval in Rio nicht sofort weitergereist, hätte er vielleicht geglaubt, eine Stadt könne ihm wirklich genug sein.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Rilkes Gedichte im Rucksack würde der Deutschcoach am Strand von Bali kaum glauben, dass Sprache allein eine ganze Landschaft erschaffen kann.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara nicht nach Tibet verschwunden, würde Tim heute wohl geglaubt haben, dass eine Fernbeziehung zwischen Berlin und Buenos Aires irgendwie funktioniert.
Imperativ Präsens: »Glaubt mir«, sagt der Berliner Coach seinen Schülern aus Toronto und Sydney, »ein guter Veggie-Döner in Neukölln verändert eure Sicht auf Deutschland für immer.«
Partizip Perfekt: Fest geglaubt, das Chaos von Berlin sei überall reproduzierbar, landet der Globetrotter in Basel und stellt ernüchtert fest: hier ist alles zu ordentlich.
Partizip Präsens: Fest an Goethes Reisemotto glaubend, öffnet der Postkartensammler jeden Morgen mit einem Matcha Latte in der Hand die nächste Buchungsseite.
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Français
croire
English
to believe, to think
Español
creer
Italiano
credere
Português
pensar, crer
Nederlands
geloven
中文
相信
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