Indikativ Präsens: Mitten in einer Live-Stunde mit seiner Schülerin aus Buenos Aires pupt die Katze des Nachbarn so laut, dass der Deutschcoach aus Berlin das Lachen kaum unterdrücken kann.
Indikativ Perfekt: Beim Yoga am Strand von Bali hat Tim so unglücklich gepupt, dass die ganze Gruppe die Matten zusammengerollt und wortlos das Weite gesucht hat.
Indikativ Präteritum: In der stillen Hotelhalle des Brandenbutt Hotels pupt einmal Bettys alter Dackel so ausdauernd, dass die Abendgäste ihre Menükarten als Fächer benutzten.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Lara ihn nach dem ersten Date einfach stehen ließ, hatte Tim ausgerechnet im Restaurant gepupt — kein gutes Omen, wie er selbst zugab.
Indikativ Futur 1: Beim nächsten Surfkurs in Kapstadt wird der Globetrotter garantiert wieder im falschen Moment pupen und dabei trotzdem die coolste Haltung der ganzen Gruppe bewahren.
Indikativ Futur 2: Bis die Legende des Karneval-Abends in Rio vergessen ist, wird Annas Sohn mindestens ein weiteres Mal in denkbar ungünstiger Situation gepupt haben.
Konjunktiv I Präsens: Betty erzählt beim Frühstück im Brandenbutt Hotel, ihr Urenkel pupe angeblich im Schlaf so laut, dass selbst die Möwen am Ostsee-Strand davon aufwachten.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald berichtet, Tim habe während der stillen Wanderung im Morgengrauen so vernehmlich gepupt, dass sogar die Vögel kurz aufgehört hätten zu singen.
Konjunktiv I Futur 1: Sein Schüler aus Toronto schreibt in der Gruppe, der Berliner Coach werde beim nächsten Online-Abend garantiert wieder pupen und so tun, als käme das Geräusch vom Mikrofon.
Konjunktiv I Futur 2: Anna vermutet trocken, ihr Sohn werde in seinem Leben noch auf jedem Kontinent gepupt haben, bevor er endlich in Berlin sesshaft wird.
Konjunktiv II Präteritum: Würde die Nachteule mit dem Matcha Latte morgens weniger Proteinshake trinken, würde sie im Gym wohl seltener pupen — aber auf seinen Shake verzichtet Tim nie.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte der Postkartensammler beim ersten Treffen mit Lara nicht so nervös gepupt, wäre das Date womöglich weit besser gelaufen — aber so ist das Leben.
Konjunktiv II Futur 1: In St. Moritz würde Bettys Urenkel wohl auch auf der Skipiste pupen und anschließend die Schuld dem Höhenunterschied in die Schuhe schieben.
Konjunktiv II Futur 2: Ohne die vielen Hülsenfrüchte im Veggie-Döner aus Neukölln würde Tim in seinem Reiseleben wohl deutlich seltener so kompromittierend gepupt haben.
Imperativ Präsens: »Pup ruhig, hier hört's keiner«, flüstert der Barista um die Ecke Tim zu, als der Deutschtrainer nach dem Gym mit hochrotem Kopf seinen Matcha Latte abholt.
Partizip Perfekt: Unbemerkt gepupt und dabei so tiefenentspannt weitergesurft, als wäre nichts gewesen, kassiert der Influencer an diesem Morgen in Goa seinen persönlichen Coolness-Rekord.
Partizip Präsens: Leise vor sich hin pupend und dabei seelenruhig Rilke lesend, sitzt der Vegetarier aus Neukölln im Nachtzug von Basel nach Berlin und genießt sein Abteil für sich allein.
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