Indikativ Präsens: Aus Tims alter Reisetasche quillt jedes Mal eine neue Postkarte hervor, sobald er in einer fremden Stadt den Reißverschluss öffnet.
Indikativ Perfekt: Beim Zubereiten eines Hafermilch-Matcha-Latte im Hostel auf Bali ist dem Globetrotter das Pulver so stark gequollen, dass die ganze Küchenzeile danach wie ein Kunstprojekt aussah.
Indikativ Präteritum: Im Schwarzwald quoll der kleine Bach nach dem Frühlingsregen so heftig über die Ufer, dass Tim seinen Wanderschuh verlor und barfuß bis zur Hütte lief.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Anna ihre neue Stelle in Basel antrat, war das Regal im Berliner Flur schon so gequollen, dass Tims gesammelte Postkarten aus jeder Ecke herausragten.
Indikativ Futur 1: Bei Bettys nächstem Besuch im Brandenbutt Hotel wird die Postkartenbox des Urenkels wieder einmal so überquellen, dass Betty die Schachtel eigenhändig auseinandernehmen muss.
Indikativ Futur 2: Bis der Deutschtrainer irgendwann wirklich in Kapstadt oder Sydney sesshaft wird, wird seine Sammlung an Reiseerinnerungen längst aus allen Koffern gequollen sein.
Konjunktiv I Präsens: Der Barista im Café um die Ecke erzählt der Stammkundschaft, das Hafermehl im neuen Proteinshake quelle besonders stark auf und habe deshalb eine sämige Konsistenz.
Konjunktiv I Perfekt: Anna berichtet Betty am Telefon, das Wasser an der Ostsee sei in diesem Sommer ungewöhnlich früh über den Strand gequollen, als Tim dort seine Morgenrunde gedreht habe.
Konjunktiv I Futur 1: Ein Schüler aus Buenos Aires meint, Tims Begeisterung für Berlin werde im nächsten Kurs wieder aus jedem seiner Sätze quellen wie ein warmer Frühlingsbach.
Konjunktiv I Futur 2: Betty prophezeit dem Hotelportier, ihr Urenkel werde bis zu seiner Rückkehr aus Seoul so viele neue Postkarten gesammelt haben, dass sein Rucksack regelrecht gequollen sein werde.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Tims Heimweh nicht hin und wieder aus ihm quölle wie ein übervolles Glas, würde er vielleicht nie wieder »Berlin Calling« auf seinem Laptop anschalten.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte das Hochwasser auf Tims Wanderung durch den Schwarzwald nicht so stark aus dem Fels gequollen, wäre er wahrscheinlich noch zwei Tage länger geblieben.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys heitere Gelassenheit würde die Energie im Brandenbutt Hotel kaum so herzlich aus jedem Winkel des alten Gebäudes quellen wie an einem Karnevalsabend.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Lara damals nicht auf ihr Retreat nach Tibet verschwunden, würde Tims Freude über das Wiedersehen heute wohl aus jeder Nachricht gequollen sein, die er ihr schreibt.
Imperativ Präsens: »Quell nicht schon wieder über vor Begeisterung, bevor du überhaupt in St. Moritz angekommen bist«, schreibt Anna ihrem Sohn, als er ihr schon am Flughafen das erste Skifoto schickt.
Partizip Perfekt: Aus allen Nähten gequollen, musste Tims Koffer nach dem Karneval in Rio mit einem Extra-Gepäckband gesichert werden, bevor er einchecken durfte.
Partizip Präsens: Förmlich aus dem Bildschirm quellend, erklärt der Deutschcoach seinen Schülern aus Seoul, wie ein echter Berliner »überwältigt« klingt.
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