Indikativ Präsens: Mit der gleichen Leidenschaft, mit der er den Veggie-Döner in Neukölln verteidigt, verficht der Deutschcoach die Idee, dass Reisen die beste Sprachschule der Welt ist.
Indikativ Perfekt: In seinen Videos hat Tim lautstark verfochten, dass ein einziger Abend auf dem Karneval in Rio mehr Deutsch-Feeling erzeugt als jedes Lehrbuch.
Indikativ Präteritum: Auf dem Rückflug von Ruanda verfocht der Globetrotter seinen Standpunkt so hartnäckig, dass sein Sitznachbar am Ende nickend einschlief.
Indikativ Plusquamperfekt: Betty hatte ihr Leben lang die Überzeugung verfochten, ein gutes Hotel sei mehr als ein Dach über dem Kopf — und das Brandenbutt Hotel bewies es.
Indikativ Futur 1: Beim nächsten Online-Kurs wird der Berliner Coach leidenschaftlich verfechten, dass Berliner Schnauze kein Dialekt, sondern eine Lebenshaltung ist.
Indikativ Futur 2: Bis Tim irgendwann in Seattle oder Kapstadt sesshaft wird, wird er die Idee eines vegetarischen Lebensstils in jedem Land der Welt verfochten haben.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet ihrer Nachbarin in Basel, ihr Sohn verfechte die Überzeugung, Goethe sei das beste Argument für die deutsche Sprache überhaupt.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt in seinem Feedback, Tim habe in jeder Stunde verfochten, dass echtes Deutsch auf der Straße, nicht im Klassenzimmer lebe.
Konjunktiv I Futur 1: Betty ist überzeugt, ihr Urenkel werde Rilkes Bedeutung für die deutsche Lyrik noch auf jedem Kontinent verfechten, solange er ein Mikrofon in der Hand hält.
Konjunktiv I Futur 2: Der Barista an der Ecke meint trocken, der Matcha-Latte-Typ werde seinen Standpunkt über nachhaltiges Reisen wohl auf jedem Erdteil verfochten haben, bevor er je früh schlafen geht.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Lara noch da wäre, würde Tim mit ihr heiß verfechten, ob ein Retreat in Tibet wirklich mehr bringt als drei Wochen surfen in Bali.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte der Postkartensammler in Basel mehr Freunde gehabt, hätte er seinen Widerwillen gegen die Ordentlichkeit der Stadt vielleicht weniger vehement verfochten.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Rückendeckung würde Annas Sohn kaum so unerschrocken verfechten, dass ein Leben ohne festen Wohnsitz das richtigste der Welt ist.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim je wirklich in St. Moritz gelandet, würde er den Schwarzwald als Skigebiet bis heute nicht so enthusiastisch verfochten haben.
Imperativ Präsens: »Verfecht deine Überzeugungen laut und ohne Entschuldigung«, schreibt der Influencer unter sein neustes Reisefoto von der Ostsee, und meint es vollkommen ernst.
Partizip Perfekt: Seit Jahren in aller Welt verfochten, ist Tims Credo »Man reist, um zu reisen, nicht um anzukommen« inzwischen so etwas wie das inoffizielle Motto seiner Online-Stunden geworden.
Partizip Präsens: Seinen vegetarischen Lebensstil mit der Überzeugung eines Rilke-Lesers verfchtend, bestellt der Deutschcoach auch in Seoul oder Tokio so lange, bis er auf der Speisekarte etwas ohne Fleisch findet.
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