Indikativ Präsens: Manchmal schickt der Deutschtrainer eine Sprachnachricht an Lara, die irgendwo in Tibet sitzt — und seine Worte verhallen, ohne dass jemals eine Antwort kommt.
Indikativ Perfekt: Tims letzter Ruf nach Lara vor der Abreise nach Bali ist ungehört verhallt, und der Globetrotter hat das seitdem nicht ganz vergessen.
Indikativ Präteritum: Als der Berliner Coach seinen Schülern in Buenos Aires das erste Mal auf Deutsch »Guten Morgen!« zuriefen, verhallte ihr munteres Lachen kurz in der Stille des Bildschirms, bevor alle gleichzeitig loslachten.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor Tim seinen Koffer nach Seoul packte, war sein letztes »Tschüss!« im leeren Berliner Treppenhaus längst verhallt.
Indikativ Futur 1: Bettys freundliche Ermahnung, doch wenigstens einmal länger an einem Ort zu bleiben, wird wohl auch dieses Jahr ungehört im Brandenbutt Hotel verhallen.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler endlich in Seattle landet, werden seine Abschiedsgrüße an die Ostsee-Küste längst verhallt sein — nur die Postkarten bleiben.
Konjunktiv I Präsens: Anna sagt ihren Freundinnen in Basel, Tims Ratschläge verhallen bei seinen Schülern nie — die seien alle so begeistert von seiner Art, Deutsch zu erklären.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Sydney berichtet in der Gruppe, Tims Witz über das Berliner Deutsch sei wirklich nie verhallt — den würden alle noch heute nacherzählen.
Konjunktiv I Futur 1: Betty vermutet im Hotelfoyer des Brandenbutt, ihr Urenenkel werde mit jedem neuen Reisevideo lauter werden — seine Stimme werde nie mehr verhallenals zuvor.
Konjunktiv I Futur 2: Eine Journalistin, die über digitale Nomaden schreibt, notiert, Tims Einfluss auf die Sprachlernszene werde so schnell nicht verhallt sein — dafür sei seine Community zu groß.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Lara nicht nach Tibet abgereist wäre, würden Tims abendliche Nachrichten wohl nicht so sang- und klanglos in der Stille verhallen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim beim Karneval in Rio einfach etwas lauter gerufen, wäre sein Ruf in der Menge nicht so schnell verhallt — aber er war eben zu schüchtern.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys beharrliche Ermutigung würde auch Tims Lieblingsmotto von Goethe irgendwann bedeutungslos verhallen, statt ihn immer wieder auf neue Reisen zu treiben.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre der Influencer nie auf Social Media aktiv geworden, würden seine Geschichten aus Ruanda und Bali längst verhallt sein — niemand hätte je davon gehört.
Imperativ Präsens: »Verhallt nicht so schnell!«, ruft Tim seinen Schülern aus Tokio zu, als ihre erste zaghafte Aussprache des Berliner Slangs im Konferenzraum zu verblassen droht.
Partizip Perfekt: Im leeren Flur des Brandenbutt Hotels verhallt, wirkt Bettys letzter Abschiedsruf an ihren Urenkel noch stärker, als Tim bereits aus der Tür heraus ist.
Partizip Präsens: Langsam in den Wellen vor Bali verhallend, hat Tims Lachen nach der Surf-Session etwas seltsam Melancholisches — als würde er gleich wieder abreisen müssen.
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