Indikativ Präsens: Vor jeder Surf-Session in Bali verreibt der Globetrotter die Sonnencreme so gründlich in die Haut, als wäre es ein Ritual.
Indikativ Perfekt: Tim hat die Farbe des neuen Reisefotos mit dem Finger auf seinem Tablet so lange verrieben, bis die Ostsee fast surreal aussah.
Indikativ Präteritum: Am Strand von Bali verrieb ein Fremder schweigend seine Sonnencreme und fragte Tim dann plötzlich auf Englisch, ob er wirklich aus Berlin komme.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Deutschtrainer das neue Karneval-Foto in Buenos Aires postete, hatte er die Glitzerfarbe auf seiner Wange sorgfältig verrieben.
Indikativ Futur 1: Beim nächsten Skiausflug nach St. Moritz wird Bettys Urenkel die Schutzlotion bestimmt wieder zu fest ins Gesicht verreiben und dann rot wie ein Berliner Briefkasten in der Sonne stehen.
Indikativ Futur 2: Bis der Postkartensammler in Seattle endlich sesshaft wird, wird er unzählige Tintenflecken auf seinen Fingern verrieben haben — vom eifrigen Beschriften jeder neuen Karte.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet Betty am Telefon, ihr Sohn verreibe die Aquarellfarben auf seinen Reiseskizzen aus dem Schwarzwald immer mit dem bloßen Daumen.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Mitreisender aus dem Schwarzwald erzählt, Tim habe den Matcha-Fleck auf seinem Notizbuch so heftig verrieben, dass die halbe Seite mit Rilke-Versen unleserlich geworden sei.
Konjunktiv I Futur 1: Betty ist überzeugt, ihr Urenkel werde beim nächsten Aufenthalt im Brandenbutt Hotel wieder irgendeine Farbe oder Creme in den alten Holztisch des Zimmers verreiben.
Konjunktiv I Futur 2: Sein Schüler aus Seoul tippt, Tim werde bis zum Karneval in Rio mindestens drei Tuben Sonnenschutz auf der Haut verrieben haben.
Konjunktiv II Präteritum: Wenn Lara noch hier wäre und nicht auf einem Retreat in Tibet säße, würde Tim wohl lachend die Glitzerfarbe auf ihren Wangen verreiben, wie er es sich damals heimlich gewünscht hatte.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Hätte Tim beim Karneval in Rio weniger Eile gehabt, hätte er die Farbe auf seinem Gesicht gleichmäßiger verrieben und wäre auf den Fotos etwas weniger wie ein verirrter Berliner Tourist gewirkt.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne den Matcha Latte beim Café um die Ecke würde der Influencer seinen Morgen nicht damit beginnen, schlaftrunken irgendein Pulver in den Schaum zu verreiben.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre Tim wirklich so ordentlich wie die Basler, würde er niemals Tintenflecken von Postkarten auf den Hoteltischen des Brandenbutt Hotels verrieben haben.
Imperativ Präsens: »Verreib die Sonnencreme ordentlich auf den Schultern, bevor du ins Wasser gehst!«, ruft Tims Mitreisender ihm am Strand von Goa noch nach.
Partizip Perfekt: Die Aquarellfarbe sorgfältig auf dem Skizzenpapier verrieben, betrachtete die Nachteule mit dem Matcha Latte zufrieden ihre erste Zeichnung der Berliner Skyline seit Jahren.
Partizip Präsens: Die Sonnencreme gedankenverloren ins Gesicht verreibend, starrte der Deutschtrainer aufs Meer vor Kapstadt und überlegte, ob er Betty heute oder erst morgen anrufen sollte.
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