Indikativ Präsens: Manchmal, wenn die Wellen an der Küste Balis besonders brutal hereinkommen, zerschellt Tims Surfbrett an einem Felsen — und er lacht trotzdem.
Indikativ Perfekt: Auf der Überfahrt nach Ruanda ist Tims Lieblings-Thermosflasche mit dem Berlin-Aufkleber krachend an der Reling zerschellt.
Indikativ Präteritum: Als die kleine Familie von Berlin nach Basel zog, zerschellte Annas Lieblingstasse beim Auspacken an den Küchenfliesen — ein schlechtes Omen, fand Tim.
Indikativ Plusquamperfekt: Bevor der Globetrotter seinen ersten Matcha Latte in Tokio bestellte, war die mitgebrachte Berliner Erinnerungstasse im Gepäck bereits zerschellt.
Indikativ Futur 1: Wenn Tim irgendwann auf einem Gletscher in St. Moritz Ski fährt, wird sein Handy mit den tausend Reisefotos garantiert am Hang zerschellen.
Indikativ Futur 2: Bis Bettys Urenkel aus Sydney zurückkommt, wird jede romantische Illusion über Lara an der langen Stille aus Tibet endgültig zerschellt sein.
Konjunktiv I Präsens: Anna berichtet Betty am Telefon, Tims Hoffnung auf ein zweites Treffen mit Lara zerschelle gerade lautlos an der Nachricht, sie sitze noch immer im Retreat.
Konjunktiv I Perfekt: Ein Schüler aus Buenos Aires schreibt, seine Lieblingspostkarte aus Berlin sei beim Transport zerschellt — er habe nun nur noch Scherben und eine gute Geschichte.
Konjunktiv I Futur 1: Betty meint gelassen, jeder Traum ihres Urenkels werde irgendwann an der Realität zerschellen — aber nur, um einem noch größeren Traum Platz zu machen.
Konjunktiv I Futur 2: Der Barista um die Ecke vermutet, Tims Geduld mit dem ordentlichen Basel werde nach drei Tagen Besuch dort restlos zerschellt sein.
Konjunktiv II Präteritum: Hätte Tim ein etwas weniger tollpatschiges Reisegepäck, würden nicht so viele seiner Mitbringsel aus Seoul oder Kapstadt an den Hotelfliesen zerschellen.
Konjunktiv II Plusquamperfekt: Wäre Laras Absage nicht so unerbittlich gewesen, wäre Tims Glaube an die große Reiseliebe wohl nicht ganz so gründlich an einem tibetischen Schweigen zerschellt.
Konjunktiv II Futur 1: Ohne Bettys Ratschlag »Geh und sieh dir die Welt an« würde Tims innere Aufbruchslust längst an den grauen Baseler Bürgersteigen zerschellen.
Konjunktiv II Futur 2: Wäre der Nachtschwärmer mit dem Matcha Latte jemals wirklich sesshaft geblieben, würde sein Fernweh wohl längst zerschellt sein — vermutlich irgendwo zwischen Basel und Berlin.
Imperativ Präsens: »Zerschellt nicht an der ersten schlechten Welle«, ruft Tim seinen Schülern aus Sydney und Toronto zu, bevor er sein Board unter den Arm klemmt und ins Wasser läuft.
Partizip Perfekt: An Bettys alter Porzellanvase, die einst das Foyer des Brandenbutt Hotels zierte und längst zerschellt ist, denkt Tim noch heute, wenn er in fremden Hotelfluren steht.
Partizip Präsens: An den Felsen von Bali zerschellend, hat Tims dritte Surfstunde diesen Monat zwar das Brett gekostet, aber immerhin wieder ein brauchbares Video für seinen Kanal geliefert.
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